Blickfang auf dem Markt der Möglichkeiten
Kirchentag: Verband zeigt, wo sein Herz schlägt

Vereinter Dienst am Stand: Verbandsvorsitzender Pfarrer Klaus Weber, Pastor Andreas Dreyer, Vorsitzender Hannoverscher Pfarrverein e.V., und Dekan i.R. Lothar Grigat, Vorsitzender Pfarrverein Kurhessen-Waldeck e.V.  (Foto: Christian Fischer) Bildunterschrift: Vereinter Dienst am Stand: Verbandsvorsitzender Pfarrer Klaus Weber, Pastor Andreas Dreyer, Vorsitzender Hannoverscher Pfarrverein e.V., und Dekan i.R. Lothar Grigat, Vorsitzender Pfarrverein Kurhessen-Waldeck e.V. (Foto: Christian Fischer)

Dresden, 5.6.2011. «... da wird auch dein Herz sein» lautete das biblische Leitwort für den 33. Deutschen Evangelischen Kirchentag. Das Zitat stammt aus der Bergpredigt Jesu im Neuen Testament (Matthäus-Evangelium Kapitel 6, Vers 21) und lautet vollständig: «Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz». Der Kirchentag in diesem Jahr also in jedem Fall eine Herzensfrage, auch für viele Pfarrerinnen und Pfarrer aus Deutschland und dem benachbarten Ausland, die mit ihren Gemeindegruppen angereist waren oder selbst auf dem Kirchentag aktiv das Programm mit gestalteten. Mittendrin dabei: Der Verband evangelischer Pfarrerinnen und Pfarrer in Deutschland mit einem eigenen Stand auf dem Markt der Möglichkeiten, zentral gelegen nahe dem Messegelände.

Der Stand des Pfarrerverbandes in Halle 5 war ein echter Blickfang und Treffpunkt für viele Kirchentagsbesucher. (Fotos: Christian Fischer)

Der Stand war auf dem Markt der Möglichkeiten ein echter Blickfang und Anziehungspunkt für Pfarrerinnen und Pfarrer, Bischöfe (im Bild Bischof Weber aus Braunschweig) und Ausbildungsdezernenten. Aber auch viele Theologiestudierende suchten das Gespräch, erkundigten sich über die Zukunftschancen im Beruf oder gaben ihrer Befürchtung über ihre Anstellungschancen Ausdruck. Im Mittepunkt vieler Gespräche war nach Aussage des Vorsitzenden des Pfarrerverbandes, Pfarrer Klaus Weber, die Klage über die andauernden Strukturveränderungen in vielen Landeskirchen. Auch die unterschiedliche Besoldungssituation in den Landeskirchen wurde immer wieder kritisiert.

Gespräche mit Bischöfen (im Bild links mit Landesbischof Dr. Friedrich Weber aus Braunschweig) und mit Kollegen (Fotos: Christian Fischer)

Aber es waren nicht nur die Informationen, die den Stand zu einer Anlaufstelle für Pfarrerinnen und Pfarrer sowie interessierte Gemeindeglieder machten. Alte Freunde treffen, sich mit einem Getränk und einem kleinen Imbiss stärken (Der Renner: gebackene Beffchen) und Verabredungen für den Kirchentag oder die weitere Arbeit im Verband treffen - das stand drei Tage lang im Mittelpunkt. Pfarrer Michael Poppitz vom gastgebenden sächsischen Pfarrverein zeigte sich erfreut über die große Resonanz: „An unserem Stand werden Leib und Seele gespeist – genau die richtige Mischung!“ Außerdem tue es einfach gut, die Solidarität und Gemeinschaft der Vereine im Deutschen Pfarrerverband zu spüren. „Wir sind froh, dass wir einen so gut konzeptionierten Stand mit nutzen können, sagte Poppitz in Dresden. Und der der Verbandsvorsitzende, Pfarrer Klaus Weber,  war voll des Lobes für die sächsischen Kollegen: „So viel Engagement von Seiten der Gastgeber hatten wir selten, einfach ein tolles Engagement, das die Kolleginnen und Kollegen aus Sachsen hier zeigen.“ (Christian Fischer)

Pfarrer Michael Poppitz (linkes Bild, links) vom gastgebenden sächsichen Pfarrverein. (Fotos: Christian Fischer)