Bedford-Strohm: Pfarrberuf von zentraler Bedeutung
Vorstand des Deutschen Pfarrerverbandes trifft EKD-Ratsvorsitzenden

EKD-Ratsvorsitzender Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm (l.) und Pastor Andreas Kahnt, Vorsitzender des Pfarrerverbandes, im EKD-Kirchenamt in Hannover. (Foto: Dethard Hilbig) Bildunterschrift: EKD-Ratsvorsitzender Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm (l.) und Pastor Andreas Kahnt, Vorsitzender des Pfarrerverbandes, im EKD-Kirchenamt in Hannover. (Foto: Dethard Hilbig)

Hannover, 12.5.2015 (cf). Zu einem ersten Treffen sind am Dienstag, 12. Mai 2015, im Kirchenamt der EKD in Hannover der Bundesvorstand des Deutschen Pfarrerinnen- und Pfarrerverbandes und der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, zusammengekommen. In dem knapp zweistündigen Gespräch mit dem Pfarrerverband, der ca. 20.000 Pfarrerinnen und Pfarrer in Deutschland vertritt, ging es im Schwerpunkt um Fragen der Pfarrervertretung auf EKD-Ebene, um das Berufsbild des Pfarrers und der Pfarrerin sowie um die Sorge um den kirchlichen Nachwuchs.

Der Vorsitzende des Pfarrerverbandes, Pastor Andreas Kahnt, beschrieb die Gesprächsatmosphäre als konstruktiv: "Wir sind uns der gemeinsamen Verantwortung für die Zukunft der Kirche und des Pfarrberufs bewusst", so Kahnt. In der Zukunft gelte es, das bisher bereits gute Verhältnis von EKD und Pfarrerverband weiter auszubauen, zum Beispiel durch eine "lebendige und verlässliche Begegnungskultur". Auch angesichts des bevorstehenden Pfarrermangels ständen EKD und Pfarrerverband vor gemeinsamen Herausforderungen.

Gruppenfoto im EKD-Kirchenamt (Bild links, v.l.n.r.: Pfarrer Martin Michaelis, Pfarrer Christian Fischer, Pfarrerin Corinna Hektor, EKD-Ratsvorsitzender Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, Pastor Andreas Kahnt, Oberkirchenrätin Siegrid Unkel, Pastor Andreas Dreyer am 12.05.2015 im EKD-Kirchenamt in Hannover // Konzentrierte Gesprächsatmosphäre mit dem Ratsvorsitzenden (Bild rechts, beide Fotos: Dethard Hilbig)

"Der Pfarrberuf ist für unsere Kirche und ihre Präsenz in der Öffentlichkeit von zentraler Bedeutung",  sagte Heinrich Bedford-Strohm, Vorsitzender des Rates der EKD, "für viele Menschen ist es für ihr Bild von der Kirche wichtig, dass Sie den Pfarrer oder die Pfarrerin kennen." Angesichts der grundlegenden Veränderungen in der Gesellschaft der letzten Jahrzehnte gehe es nun darum, den Pfarrberuf so zu gestalten, dass er lebbar bleibe, so Bedford-Strohm weiter. Nur Pfarrerinnen und Pfarrer, die gerne in ihrem Beruf arbeiteten, könnten auch das Evangelium ausstrahlungsstark bezeugen.

Hintergrund:

Dem Verband evangelischer Pfarrerinnen und Pfarrer in Deutschland e.V. gehören etwa 20.000 Pfarrerinnen und Pfarrer in 21 Mitgliedsvereinen innerhalb der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) an. Der Verband will die Gemeinschaft unter den Pfarrerinnen und Pfarrern über die Grenzen der Landeskirchen hinaus stärken und  den theologischen Gedankenaustausch fördern. Er vertritt die Interessen der Pfarrerinnen und Pfarrer gegenüber der EKD.