Die Welt der »Lindenstraße«
Zwischen Trost und Trostlosigkeit

Von: Elisabeth Hurth
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Die ARD-Soap »Lindenstraße« ist ein echter Dauerbrenner. Gespiegelte Welt der Zuschauer in Echtzeitformat mit Alltagsnähe will sie sein und eine Art gesellschaftskritischer Dauerkommentar. Was davon eingelöst wird und wie es die Serie mit der Religion hält, hat ­Elisabeth Hurth untersucht.


Lindenstraße, die Folgen 1588 bis 1590 der ARD-Soap: Helga Beimer, die Vorzeigefigur unter den Lindenstraße-Bewohnern, wird mit dem Tod ihres zweiten Ehemanns Erich nicht fertig, den ihr Nachbar Hajo Scholz mit Absicht nach einem Herzinfarkt sterben ließ. Helga hadert damit, dass Erich und sie im Streit auseinander gegangen sind. Helga steht allein im Wohnzimmer und spricht mit Erich in der Hoffnung, eine Antwort zu erhalten. Und tatsächlich: Der Vorhang im Wohnzimmer bewegt sich. Helga ist überzeugt, dass Erich ihr damit nicht nur seine Nähe zeigen, sondern ihr auch etwas mitteilen will.

Nach dem vergeblichen Versuch, über ein »Medium« Kontakt mit Erich aufzunehmen, besucht Helga Hajo im Gefängnis, um herauszufinden, ob Erich kurz vor seinem Tod noch etwas gesagt oder für sie hinterlassen hat. Doch Hajo zerstört Helgas Hoffnungen im Keim. Er glaubt nicht an Botschaften aus dem Jenseits und erst recht nicht daran, dass etwas vom Verstorbenen bleibt. Da ist »nichts«, so Hajo, und »es bleibt nichts«.


Nihilistischer Pessimismus

Dieser nihilistische Pessimismus kommt für den Zuschauer nicht überraschend, stellt die Figur des Hajo Scholz doch einen schicksalsgebeutelten Menschen dar, der in seinem Leben immer wieder scheinbar völlig willkürlichen Heimsuchungen ausgesetzt ist. Sie gipfeln in dem sinnlosen Tod von Hajos Mutter Hilde – einem Ereignis, das ihn dazu antreibt, Helgas herzkrankem Ehemann jegliche Hilfe zu verweigern, da dieser den für Hilde bestimmten Notarztwagen für seine ohnmächtige Frau beanspruchte und so Hajos Mutter zu spät behandelt wurde.

In der Gefängnisszene erscheint Hajo als gebrochener Mensch ohne Hoffnung und Zuversicht. Solche gebrochenen Charaktere prägen die Welt der Lindenstraße an sich. Unter der Last des Leids, das den Lindenstraße-Protagonisten aufgebürdet wird, brechen nicht wenige zusammen. Figuren wie Henny Schildknecht können das Schicksalhafte, das ihnen widerfährt, nicht ertragen. Die Figuren machen alles mit sich selbst aus und sind am Ende ohne Halt. Sie scheitern am Leben. Nachdem ihre einst intakte Familie zerbrochen ist, verharrt Henny Schildknecht im Schmerz. Ihre Probleme werden nicht mehr von Angehörigen oder der Gesellschaft aufgefangen. Sie begeht schließlich Selbstmord.

Diese Trostlosigkeit provoziert geradezu die Frage nach dem Trost der Religion. In der Welt der Lindenstraße scheint jedoch für diesen Trost kein Platz mehr zu sein. Vor allem die Figur des desillusionierten Hajo Scholz macht deutlich, dass einige Protagonisten der Lindenstraße zwar gegen ihr Schicksal aufbegehren, aber nicht mehr auf einen Gott vertrauen, der eine Schicksalswende heraufführt und in der Welt gegenwärtig ist.

Dazu fügt sich die Deutung des Todes, die die Lindenstraße-Erzählung aus Sicht der Betroffenen vorstellt. Als nach der Beerdigung von Hajos Mutter einige Freunde noch einmal zusammenkommen, um der Verstorbenen zu gedenken und Hajo zu trösten, werden sie mit seinem Zynismus, aber auch mit einer beißenden Anklage konfrontiert. Der Tod bedeutet für Hajo das endgültige Aus. »Es wird schwarz und das war’s.« Es gibt kein Licht der Hoffnung, kein Danach, kein ewiges Leben vor Gott. Der Glaube an Gott erscheint Hajo als Farce: »Wenn hier irgendwo ein Gott wäre«, so Hajos Urteil, »dann müsste das doch ein sadistisches Arschloch sein, um alles so laufen zu lassen, wie es ist.« So wie die Welt jetzt ist, kann in ihr kein guter, »lieber« Gott walten. Gott als Garant der Gerechtigkeit und des Sinns hat offensichtlich ausgedient.


Gottvergessen

Die Bewohner der Lindenstraße verteidigen Gott nicht gegen Hajos Angriff. Auch sie sind letztlich vom Schicksal gebeutelte Menschen, denen die Verheißungen eines guten Gottes fremd geworden sind. Wer sich wie die Lindenstraße-Figur Hajo gegen Gott empört, scheint zudem allen Grund dazu zu haben. Der sinnlose Tod der Mutter, die unverdienten Schicksalsschläge, die Hajo treffen – all das widerlegt ganz offenkundig den Glauben an einen Gott, der sein Geschöpf zum Heil bestimmt hat.

Auf den ersten Blick steht die Lindenstraße-Erzählung hier in der Tradition der biblischen Klage gegenüber Gott. So beschreibt das Zwölfprophetenbuch die Klage Habakuks, der sich wie die Lindenstraße-Figur Hajo gegen Gott auflehnt. Habakuks Klage ist ein von Leid gequälter und zerquälter Aufschrei. »Herr, wie lange soll ich schreien? Wie lange soll ich zu dir rufen?«, fragt der Prophet verzweifelt. Doch Gott »hört nicht« und »hilft nicht« (Hab. 1,2). Gott schweigt, er greift nicht ein. »Er sieht dem Jammer zu« und scheint ganz und gar untätig zu sein (Hab. 1,3).

Hiob richtet wie Habakuk einen Notschrei an Gott und prangert ihn an. Hiobs Klage gilt einem Gott, der ihn unverdient straft und »zerbricht« (Hiob 19,10). Hiob »schreit zu Gott«, aber Gott »antwortet ihm nicht«, er »achtet nicht« auf ihn (Hiob 30,20). Hiob fühlt sich nicht nur von Gott verlassen, Gott ist für ihn zum Feind geworden, zum »Grausamen«, der gegen ihn »streitet« (Hiob 30,21).

Dieser schweigende, untätige Gott lässt die Betroffenen ratlos zurück. Sie verstehen ihren Gott und seine Wege nicht. Hiob und Habakuk fragen wie der Psalmbeter: »Wird der Herr keine Gnade mehr erweisen?« (Ps. 77,8). Aber diese anklagende Frage bedeutet keine Abwendung von Gott. Habakuk und Hiob sagen sich nicht von Gott los. Sie vertrauen letztlich auf einen guten Gott, der nach seinem Maß und »seiner Zeit« in der Welt handelt (Hab. 2,3).

Die Lindenstraße-Erzählung stellt eine andere Möglichkeit vor, wie Menschen mit unerträglichem Leid umgehen. Die Lindenstraße-Erzählung verabschiedet den vermeintlich »lieben« Gott. Gott ist nicht gut. Man traut ihm auch nichts Gutes mehr zu. Gott scheint die Welt vergessen zu haben. In dieser gottvergessenen Welt muss der Mensch die Kraft zur Bewältigung des Leids ganz aus sich selbst schöpfen. Er bleibt mit der Verantwortung für sein Leben allein.


Gottlos

Die Lindenstraße-Erzählung beschreibt am Beispiel der Gestalt des verbitterten Hajo Scholz eindringlich, welche Konsequenzen sich daraus für den Glauben ergeben. Hajo bricht die Beziehung zu Gott ab. Für Hajo ist Gott gestorben, er existiert nicht mehr für ihn. Vielleicht, so schreibt Georg Büchner in seinem Drama Dantons Tod ganz ähnlich, besteht die einzige Rechtfertigung und »Entschuldigung« Gottes darin, dass er nicht existiert. »Nur der Verstand kann Gott beweisen, das Gefühl empört sich dagegen. (…) Warum leide ich? Das ist der Fels des Atheismus.«1 Die unerträgliche Last des Leids wird auch in der Welt der Lindenstraße zum »Fels des Atheismus«. Mit dem schicksalsgebeutelten Hajo Scholz lässt die Lindenstraße-Erzählung – aus der »Empörung des Gefühls« heraus – einen Menschen zu Wort kommen, der in seinem Leid nicht mehr an die ­Existenz eines »lieben« Gottes zu glauben vermag.

In der Klage der biblischen Beter spricht sich letztlich eine Gott-Geborgenheit aus, die die Existenz Gottes nicht anzweifelt. Hajos Anklage dagegen kennt keinen Adressaten mehr, von dem eine Antwort zu erwarten wäre. Es gibt keine Antwort, die das Leiden beenden könnte, das den Menschen quält. Die Klage der biblischen Beter ist eine Auseinandersetzung mit Gott, die letztlich auf sein »vorhersehendes« Heilshandeln setzt (Weish. 14,3). Diese Klage verkehrt sich in der Lindenstraße-Erzählung in eine geradezu hasserfüllte Anklage, die mit Gott abschließt und nicht mehr mit seinem (guten) Wirken in der Welt rechnet.

In der Lindenstraße-Erzählung erhält damit auch die Theodizeefrage eine andere Bedeutung. »Theodizee« meint hier nicht die »Verteidigung der höchsten Weisheit des Welturhebers gegen die Anklage, welche die Vernunft aus dem Zweckwidrigen in der Welt gegen jene erhebt«, einen »Rechtshandel vor dem Gerichtshof der Vernunft«.2 Diese von der Vernunft durchzuführende Rechtfertigung Gottes geht, so die Annahme der Lindenstraße-Erzählung, an der Wirklichkeit des Menschen, der leidet, vorbei. Die Frage ist nicht mehr, wie unverdientes Leid mit Gottes Gerechtigkeit in Einklang gebracht werden kann. Die Frage ist vielmehr, wie der Mensch angesichts des Leids sinnvoll in einer Welt leben kann, in der sich nicht mehr der Heilswille Gottes zeigt.

Habakuk vertraut darauf, dass der Mensch nicht aus den Händen Gottes fällt. Auch der leidende Hiob weiß sich in seiner Existenz- und Glaubensnot letztlich von Gott umfangen. Er ruft Gott selbst in den dunkelsten Stunden seines Lebens an. In der Welt der Lindenstraße dagegen ist dieser Glaube an einen Gott, der die Welt erhält und vollendet, verloren gegangen. Hiob wird am Ende eine Begegnung mit Gott zuteil. Sein »Auge hat Gott gesehen« (Hiob 42,5). Die Figuren der Lindenstraße leben ihr Leben ohne eine Bindung an Gott, ohne die Erfahrung seiner Gegenwart. Der Mensch in der Welt der Lindenstraße ist »gottlos« (Tit. 2,12). Er ist Gott losgeworden. Aber er fühlt sich auch gott-los, von Gott im Stich gelassen.


Trostlose Aussichten

Diese Gottlosigkeit, dieses Gefühl, dass Gott »alles so laufen lässt, wie es ist«, prägt in der Lindenstraße-Erzählung ein Leben, das wie in der Daily Soap »Alles was zählt« (RTL) von Widrigkeiten sowie schicksalhaften Irrungen und Wirrungen belastet ist. Anders als in der klassischen Soap setzen sich die Figuren der Lindenstraße damit vor allem reflektierend auseinander. Dabei zeigt sich: In einer problembesetzten Welt kann zwar jedes Problem bearbeitet werden, wenn man es reflektiert, zu einer endgültigen Lösung kommt es aber in der Regel nicht mehr.

Das Leben der Bewohner in der Lindenstraße erscheint so oft ohne jegliche Perspektive zu sein. Die Aussichten für das Leben sind trostlos. Es gibt keine Hoffnung darauf, dass das Leben ein Stück weit besser wird. Diese Aussichtslosigkeit ist kaum zu ertragen. Sie schreit geradezu nach einer Antwort, einer optimistischen Alternative. Doch der Zuschauer muss erkennen, dass die Figuren sich nicht über ihre Lebenssituation erheben können. Niedergedrückt von großen und kleinen Schicksalsschlägen, sitzen die Protagonisten in ihrer problemhaltigen Welt fest und bleiben unter sich.

Es gibt offenbar nichts, was in der Lindenstraße über die problembeladene Welt hinausreichen könnte. In einer postchristlichen Gesellschaft verblasst die Hoffnung auf eine Zukunft, die alles überbietet, was das Leben jetzt ist und darstellt. Dort, wo der Mensch gleichsam aus dem Heilsplan Gottes herausgefallen zu sein scheint, knüpft man keine Erwartungen mehr an eschatologische Verheißungen von »einem neuen Himmel und einer neuen Erde« (Offb. 21,1).


»Dramaturgie der Endlosigkeit«

Die Tristesse, die Perspektivlosigkeit der Lindenstraße-Erzählung spiegelt sich auch in der Handlungsstruktur der Soap wider. Die Lindenstraße, so ihr Erfinder Hans W. Geißendörfer, präsentiert »nie eine abgeschlossene Geschichte«.3 Die Storylines werden parallel erzählt und sind nach dem Muster einer Zopfdramaturgie so miteinander verwoben, dass mindestens ein Handlungsstrang offen bleibt. Auch der Cliffhanger lässt die Erzähleinheiten am Ende der Serienfolge nicht zu einem Schluss kommen.4 Diese Erzählweise suggeriert, dass das, was den Akteuren widerfährt, nicht beherrschbar ist und dass alles passieren kann, ohne abschließend gelöst oder geklärt zu werden.

Die offene Erzählstruktur sagt damit auch inhaltlich etwas darüber aus, wie die Lindenstraße für ihre Zuschauer die Welt deutet. Serien mit einer geschlossenen Erzählstruktur wie etwa die Serie Eine himmlische Familie (sixx) haben ein Ziel, eine Auflösung, auf die die Handlungen zulaufen. Diese mögen in ihrer Ordnung gestört werden, aber es kommt am Ende verlässlich zu einer Wiederherstellung der Ordnung und einer eindeutigen Problemlösung. In der Welt der Lindenstraße ist nichts eindeutig und nichts endgültig. Die »Dramaturgie der Endlosigkeit« lässt keine Harmonie zu, die auf einer Bewältigung von Konflikten beruht und eine Auflösung von Problemen ermöglicht.5 Ein »abgenudeltes« Problem triggert sogleich ein neues. Es gibt kein Innehalten. Als »Problematisierungsmaschine« bildet die Lindenstraße eine brüchig gewordene, widersprüchliche Welt ab, die auf keinen höheren transzendenten Sinn mehr verweist.6

Wenn Andy Zenker einen geplanten Terroranschlag verhindert oder Mutter Beimers Sohn Klaus der Neonazi-Szene abschwört, ist mit diesen vermeintlichen »Happy Ends« der Terrorismus nicht zu Ende und die Welt längst nicht wieder eine geordnete, heile Welt. Durch die Dramaturgie der Unendlichkeit mit ihrer fortwährend gestörten Ordnung konfrontiert die Lindenstraße den Zuschauer mit der für ihn ernüchternden Tatsache, dass das Unheile eben nicht »geheilt« werden kann. Auch im Erzählen an sich gelingt es nicht mehr, das Unheile zu finalisieren.


Das verlorene Glück

Als die Lindenstraße am 8. Dezember 1985 zum ersten Mal ausgestrahlt wurde, zeigte das deutsche Fernsehen Serienspecials und Wiederholungen der Familienserie Die Waltons. Auch dieser Tage steht die Familienharmonie ausstrahlende Serie um die Waltons (auf SAT.1 GOLD) dem oft zynisch-skurril wirkenden ARD-Dauerbrenner Lindenstraße gegenüber. Die Geschichten aus der Welt der Familie Walton profilieren nicht nur Werte vergangener Zeiten, der Zuschauer kann auch darauf vertrauen, dass weder Krankheit, Leid noch Tod den Zusammenhalt der Familie zerstören werden. Dass die Erwartungshaltung der Zuschauer in den Anfängen der Lindenstraße noch ganz von dieser Happy End-Determination geprägt war, zeigt der Zuschauerprotest, der nach dem Scheitern der Familie Beimer hohe Wellen schlug.

Die Serie um die Familie Walton rührt den Zuschauer vor allem deshalb an, weil sie warmherzig von Vorbildern erzählt, die die Welt schöner und leuchtender machen. Dieser urmenschliche Traum von einer glücklichen Familienwelt wird in der Lindenstraße nicht mehr bedient. Die scheinbar harmonische Familie Beimer am Anfang der Lindenstraße-Erzählung zerbricht durch eine heimliche Affäre von Vater Beimer. Mutter Beimer muss verkraften, dass ihr »Hansemann« nicht mehr zu seiner Familie zurückkehrt. Familie steht nunmehr exemplarisch für scheiterndes Leben. Die Familienidylle der Waltons wird ersetzt durch einen bedrückenden Alltag: Seitensprünge und kaputte Ehen, Intrigen und Abstürze.

Das Glück, das den Lindenstraße-Bewohnern zuteil wird, betrifft in der Regel nur den privat-menschlichen Bereich. Doch die Protagonisten müssen stets damit rechnen, dass ihr Glück durch schicksalhafte Ereignisse oder gesellschaftliche Fährnisse zerstört wird. Als Klaus Beimer eine Benefiz-Aktion des Startups »Tischlein-Klick-Dich« mit einem kostenlosen Essen für Flüchtlinge unterstützt und alle friedlich zusammensitzen, blitzt für einen Augenblick das Glück einer heilen Welt auf, in der ein harmonisches Miteinander der Kulturen möglich ist. Aber dieses Glück währt nicht lange. Der Flüchtling Jussuf hat erfahren, dass sein Sohn Jamal in Lara verliebt ist und fordert seine Familie auf, die Lindenstraße sofort zu verlassen. Jussuf wird dabei gegenüber seiner Frau Neyla handgreiflich. Als Klaus Neyla schützen will, schlägt ihn Jussuf mit einem Stativ nieder. Das Heile-Welt-Idyll ist zerplatzt.

All das, was ein Happy End ausmacht, wird in der Lindenstraße-Erzählung in Frage gestellt. Am Familienmythos entstehen dabei irreparable Schäden. Dem Zuschauer wird zum Teil auf drastische Weise vorgeführt, wie Familienleben misslingt. Sei es Vergewaltigung in der Ehe oder Kindesmissbrauch – die Lindenstraße spart kein Tabu aus, das den Mythos Familie destruiert. Barbara Piazza, die in den Anfängen der Lindenstraße Co-Autorin war, verließ das Autorenteam denn auch auf Grund der einseitig pessimistischen Dramatik, die nach Piazzas Auffassung zu wenig Raum für Liebenswürdigkeit und Alltäglichkeit ließ.7


»Es wird dein Leben!«

Für Geißendörfer war die pessimistische Anlage der Lindenstraße dagegen nur eine Zutat für die didaktische Konzeption der Soap. Dazu blickte Geißendörfer nach England, wo bereits seit 1960 die Soap Coronation Street um ein Yorkshirer Arbeiterviertel lief. Coronation Street wurde Geißendörfer zum Vorbild für die Alltagsnähe der Lindenstraße sowie ihre gesellschaftskritische Funktion.8 Von Herz-Schmerz-Geschichten an sich, wie sie in der klassischen Soap oder der Telenovela erzählt werden, grenzte Geißendörfer die Lindenstraße dezidiert ab, indem er diese Geschichten vor dem Hintergrund gesellschaftspolitischer Themen präsentierte. Geißendörfer entwarf die Lindenstraße so als (fiktionalen) Dauerkommentar zu gesellschaftlichen Ereignissen und Entwicklungen.9 Von Terrorismus über Homosexualität bis zu Drogensucht griff Geißendörfer Themen auf, die tagesaktuell die Gesellschaft bestimmten.

Dazu fügt sich, dass die Lindenstraße nach dem Wunsch ihres Schöpfers im Gegensatz zu den amerikanischen Prime-Time Soaps Denver Clan (ZDF) und Dallas (ARD) nichts Glamouröses und Abgehobenes an sich haben sollte.10 Die Lindenstraße verzichtete entsprechend auf Figuren aus der Glitzerwelt der amerikanischen Soaps. Der Welt der Reichen und Mächtigen stellte Geißendörfer mit der Lindenstraße die gewöhnliche Alltagswelt gegenüber, die geprägt ist von den Anliegen und Problemen des so genannten »Durchschnittsbürgers«.

Mit der Abgrenzung von der Glitzerwelt der amerikanischen Soaps beförderte Geißendörfer vor allem die Realitätsnähe der Lindenstraße, die ihr bis heute zugesprochen wird. Das, was sich im Alltag der Zuschauer ereignet, ist auch das, was den Serienfiguren alltäglich widerfährt. Der Zuschauer wird mit den Figuren der Lindenstraße groß und alt, aber auch die Figuren selbst altern mit dem Zuschauer. Weil die Figuren so sind wie der Zuschauer selbst, werden sie in das eigene Leben gleichsam integriert. »Es wird dein Leben!«, so beschreibt der Medienwissenschaftler Lothar Mikos diese Wirkung.11

Die Lindenstraße wird auch deshalb Teil des Alltags der Zuschauer, weil Medienzeit und Zuschauerzeit in der Lindenstraße-Erzählung miteinander verknüpft sind. »Die Zeit des Zuschauers«, so Geißendörfer, »ist die Zeit in der Lindenstraße12 Wenn die Serienfiguren Ostern, Weihnachten und Silvester feiern, feiern auch die Zuschauer diese Festtage. So erhält der Zuschauer den Eindruck, es liege eine echtzeitig existierende Serienwelt vor.


Spiegelbild der Gesellschaft?

Diese Realitätsnähe der Lindenstraße wird dadurch verstärkt, dass die Plots der Soap explizit auf aktuelle Ereignisse in der Wirklichkeit des Zuschauers bezogen sind. Ob Trumpismus, Flüchtlingskrise oder globaler Terror – mit all diesen Problemherden nähert sich die Lindenstraße der Realität des Zuschauers an. Wenn Figuren der Lindenstraße, wie in den Folgen um den Flüchtling Jamal geschehen, die Asylpolitik der Bundesregierung verurteilen, erfüllt die Soap ihre angedachte gesellschaftskritische Kommentarfunktion.

Doch der Anspruch, ein realitätsnaher Spiegel der Gesellschaft zu sein, wird letztlich nicht eingelöst. Die Lindenstraße-Erzählung personalisiert gesellschaftliche Probleme, sie spielt sie an Protagonisten durch, die primär als Beziehungspersonen agieren. Obwohl die Lindenstraße auch eine Art serielles Informationsformat sein will, dominieren letztlich Soap-Plots wie Liebe und Intrigen, Freundschaft und Beziehungskrisen. Die gesellschaftskritischen Handlungselemente wirken angesichts dieser Soap-Plots zweitrangig und oft gestellt. Dazu fügt sich, dass man dozierend über Probleme wie Umweltschutz oder Arbeitslosigkeit redet, die Figuren aber so zugleich die beredeten Probleme auf Distanz halten. Geißendörfers ambitionierte Intention, die Zuschauer kritisch über die Gesellschaft aufzuklären, läuft damit ins Leere.

Zudem entsteht keine Entlastung, kein Erkenntnisgewinn. Die Probleme, die die Lindenstraße-Bewohner zu bewältigen haben, bleiben sich gleich. Sie erscheinen nur deshalb als neu, weil sie jeweils auf andere Serienprotagonisten bezogen werden. Ob nun Mutter Beimers Enkelin Lea der Neonazi-Ideologie verfällt oder einige Mitglieder von »Tischlein-Klick-Dich« – die Probleme tauchen lediglich in anderem Gewand wieder auf. Sie werden nicht wirklich bearbeitet.

Die Lindenstraße mag in den Augen ihres Schöpfers ein Spiegelbild der Gesellschaft sein, aber dieser Spiegel bildet einfach zu viel Unerfreuliches und Destruktives ab. Die für eine didaktische Konzeption notwendige Ermutigung, die auch Positives und Verheißungsvolles in sich birgt, kommt in der ­Lindenstraße nicht ausreichend zum Zug. So ist die Lindenstraße letztlich kein Spiegelbild der Gesellschaft, sondern »eher ein trost­loser Ausschnitt«.13


Die Lindenstraße aus Sicht des Zuschauers

Die Lindenstraße zeigt auf geradezu frustrierende Weise, wie Menschen sich immer wieder als schwach und haltlos erweisen und ihr Glück zerstört wird. Der Zuschauer nimmt Anteil am Scheitern der Figuren. Er leidet, er fühlt mit. Aber der Zuschauer ist dabei nicht sich selbst überlassen. Der Zuschauer erkennt sein eigenes Schicksal in der Not anderer wieder und erfährt so, dass er nicht allein in einer leidvollen, problembeladenen Welt leben muss.

Doch durch die Drastik des dargestellten Leids stellt sich noch ein anderer Effekt ein: Dem Zuschauer wird bewusst, dass er selbst besser dran ist als die fiktiven Protagonisten. Die trostlose Welt der Lindenstraße lässt den Zuschauer also mit einem Gefühl tröstlicher Erleichterung zurück und der Gewissheit, dass für ihn doch alles irgendwie in Ordnung ist. So aufklärerisch-kritisch die Lindenstraße konzipiert ist, so schleicht sich hier doch – zumindest was den Zuschauer und seine Deutung des eigenen Alltags anbelangt – auf Umwegen ein versöhnlicher Ausblick und eine (kleines) Happy End ein, das den Protagonisten der Lindenstraße zumeist verwehrt bleibt.

Durch die negative Überzeichnung der Charaktere und die Problemlastigkeit der Plots verliert die Lindenstraße nicht nur ihren aufklärerischen Impetus, auch der Handlungsimpuls, wie etwa Geißendörfers Aufruf zu politischem Engagement, verpufft. Der Medienwissenschaftler Peter Moritz verweist an dieser Stelle darauf, dass die Lindenstraße einer »Voyeurismus-Show« nahekomme.14 Der Voyeurismus-Effekt verstärkt sich in dem Maße, in dem die Figuren einer geradezu unfasslichen Anzahl von Krisen und Katastrophen ausgesetzt sind. Es entstehen, wie im Fall der beliebten Lindenstraße-Figur Momo, fiktive Lebensläufe, die schier unglaublich wirken. Momo ersticht seinen Vater, kommt in die Psychiatrie, erleidet einen Schlaganfall und verletzt sich bei einer Rettungsaktion schwer – das nächste Ungemach nicht ausgeschlossen.


Voyeurismus- und Ablenkungseffekt

Der Zuschauer stellt angesichts solch unglaublicher Biographien erleichtert, aber auch voyeuristisch fest, dass er selbst von dieser geballten Macht des Schicksals verschont bleibt. Es kommt zu einer Schadenfreude, zu einer Lust am Schrecken, mit der man sich die Probleme anderer letztlich vom Leib hält. Man ergötzt sich an dem Leiden und den Problemen anderer, aber man handelt nicht.

Durch das schicksalhafte Ungemach, dem die Lindenstraße-Bewohner ausgesetzt sind, wird der Zuschauer aber auch aufgeschreckt und erhält gleichsam eine Warnung: Jederzeit kann Schicksalhaftes in die eigene Welt einbrechen. Doch auch in dieser Situation entsteht nicht wirklich der gewünschte Handlungsimpuls. Das Gefühl, dass alles jederzeit zum Nichts werden kann, dass Leben permanent beschädigt wird und nichts von Dauer ist, ist eben auf Dauer nicht auszuhalten. Dass selbst die beliebte Mutter der Nation, Helga Beimer, Schicksalsschläge erleiden muss, lässt den Zuschauer einmal mehr erleichtert in einen Alltag zurückkehren, der durch den Abgleich mit der Welt der Lindenstraße unbeschädigter und »heiler« dasteht als zuvor. Eine Motivation, diesen Alltag zu verändern, ergibt sich damit für den Zuschauer gerade nicht.

Auch die psychische Entlastungsfunktion, die in der Lindenstraße zur Geltung kommt, führt nicht auf einen Handlungsimpuls. Das Unmoralische, die Tabubrüche, die die Lindenstraße-Erzählung vorführt, entspricht verdrängten, unbewussten, aber auch unaufgelösten Problemen, die den Zuschauer selbst betreffen. Er projiziert Dunkles in ihm selbst auf die fiktiven Protagonisten und kann es so ohne Folgen ausleben. Die Erfahrungslast tragen die fiktiven Figuren, nicht aber die Zuschauer.

Diese Surrogatwirkung hat auch einen Ablenkungseffekt. Während der Alltag des Zuschauers fad und langweilig ist, führt die Lindenstraße dramatische Krisen und Konflikte vor, die außeralltäglich wirken. Damit ist jedoch eine Abstumpfung verbunden, die sich seit Jahren in den sinkenden Einschaltquoten der Lindenstraße bemerkbar macht. Man dreht an der Schreckensspirale, um Betroffenheit im Zuschauer auszulösen, aber durch die Eskalation der dramatischen Ereignisse erscheint das Dargestellte so unwirklich, dass man sich an die Schrecken der fiktiven Welt gewöhnt.15 Der Zuschauer reagiert zunehmend gleichgültiger nach dem Motto: »Die Welt ist nun einmal so, wie sie ist.« Der Zuschauer wird dadurch weder aufgerüttelt noch zum unmittelbaren Handeln veranlasst.


Die Gretchenfrage

Dies ist wohl auch mit ein Grund dafür, dass die religiösen Themen, die in der Lindenstraße vorgestellt werden, den Zuschauer nicht existentiell angehen. Wenn der Lindenstraße-Bewohner Timo Zenker zum Islam konvertiert oder eine Moschee in der Straße gebaut werden soll, wird die christliche Religion als Abgrenzungsmerkmal beschworen, aber sie wird nicht gelebt. Sie prägt den Alltag nicht, sie gibt ihm keine Form.

Dazu fügt sich die Art und Weise, wie die Lindenstraße-Protagonisten mit der geradezu überwältigenden Wucht schicksalhaft-tragischer Ereignisse umgehen. In Krisenzeiten vertraut man nicht mehr auf geistliche »Berater«, sondern auf Familienmitglieder, Lebenspartner, Freunde. Man spendet einander Trost, steht sich gegenseitig bei und beredet Schicksalsschläge in Beziehungstalks, um das Erlittene irgendwie in den Griff zu bekommen. Für nicht wenige Medienwissenschaftler erweist sich die Lindenstraße an dieser Stelle als Sinnproduzent, der traditionelle Sinnsysteme ersetzt. Die Lindenstraße übernimmt dabei, so die Annahme, Aufgaben wie Weltdeutung und Lebenshilfe, die einst der Kirche zukamen.16

Als Sinnproduzent bedient die Lindenstraße, folgt man Peter Kottlorz, ein »ethisches Orientierungsbedürfnis innerhalb des Meinungs- und Wertpluralismus«. Aber die Lindenstraße ist kein verlässlicher, eindeutiger »ethischer Alltagsbegleiter«.17 Zwar werden Werte wie Familienzusammenhalt und Treue beschworen, doch diese Werte können von den Akteuren zum Teil gar nicht gelebt werden. Entweder scheitern sie an sich selbst oder an unerbittlichen Schicksalsschlägen. In beiden Fällen vermögen die Figuren der Lindenstraße aus sich selbst heraus das nicht umzusetzen, was sie propagieren.

Das »Gute« ist denn auch in der Welt der Lindenstraße nicht immer siegreich. Die vermeintlichen Helden und Vorbilder der Lindenstraße sind anfechtbar, verführbar. Sie werden schuldig. Schuld ist dabei eine Sache des Einzelnen und nicht mehr auf die Schuld des Menschen vor Gott bezogen. So wie die Lindenstraße hier Schuld im christlichen Sinn suspendiert, so hat auch das Unerklärliche, das Böse keinen Platz mehr in dieser soapisierten Welt. Es dominiert eine Verständnismoral, nach der es keine bösen ­Taten gibt, wohl aber »Fehlverhalten«, das ­jeder verstehen und mit Verständnis belegen kann.18 Dort jedoch, wo das Böse durch eine Verständnismoral entbost wird, entfällt gleichsam die Voraussetzung für die christliche Erlösungsbotschaft.

Die »Gretchenfrage, wie es die Familienserie mit der Religion hält«, kommt, so Siegfried Brauns Urteil, in der Gattung nicht mehr explizit vor. »Selbst unter extremsten existentiellen Bedrohungen (…) bleiben religiöse, letzte Fragen ausgespart«.19 In der Lindenstraße verhält es sich anders. Die großen religiösen Fragen nach dem Sinn einer belastenden Wirklichkeit, nach dem Sinn des Leids werden hier ganz offen gestellt. Doch der Zuschauer muss hinnehmen, dass Antworten, die über ein leidvolles, misslingendes Leben hinausweisen, ausfallen. In dem Maße, in dem die Lindenstraße-Erzählung ihre Figuren scheitern lässt und ihnen kein Happy End mehr gewährt, wird dem Zuschauer vielleicht aber auch zunehmend bewusst, was es heißt, ohne Perspektive, ohne Trost und letztlich ohne Gott zu leben.

Gerade die bedrückende Erfahrung scheiternden Lebens lässt den Zuschauer ahnen, dass es etwas geben muss, was dieses Scheitern überwindet. Der Zuschauer setzt sich damit erneut über die pessimistische Anlage der Lindenstraße hinweg. Die Rezeption der Lindenstraße verweist so auch darauf, dass der Zuschauer nicht einfach mit einem Gefühl der Untröstlichkeit zurückbleibt, sondern sich zutiefst nach einem guten Ende sehnt, das man nicht selbst herbeiführen kann.


Anmerkungen:

1 Georg Büchner, Dantons Tod, Stuttgart 1973, 48.

2 Immanuel Kant, Über das Misslingen aller philosophischen Versuche in der Theodizee, in: Ders., Werke in zehn Bänden. Bd. 9, Darmstadt 1975, 105.

3 Hans W. Geißendörfer, »Lindenstraße. Die Dramaturgie der Endlosigkeit«, in: Martin Jurga (Hg.), Lindenstraße. Produktion und Rezeption einer Erfolgsserie, Opladen 1995, 13.

4 Vgl. ebd., 14.

5 Ebd., 20.

6 Karl Prümm, Der Supertext des neuen Fernsehens. Die Lindenstraße als Erzählung des Echtzeitmediums, in: Agenda 15, 1 (1992), 11. Zit. nach: Lothar Mikos, Else Kling und das soziale Gedächtnis der Lindenstraße, in: Jurga (Hg.), Lindenstraße, 80.

7 Vgl. Barbara Piazza, Die Lindenstraße. Intention und Realisation, in: Hermann-Josef Schmitz/Hella Tompert (Hg.), Alltagskultur in Fernsehserien, Stuttgart 1987, 33.

8 Vgl. Joan Kristin Bleicher, Lindenstraße, in: Thomas Klein/Christian Hißnauer (Hg.), Klassiker der Fernsehserie, Stuttgart 2012, 184-185. Vgl. auch Gerlinde Frey-Vor, Langzeitserien im deutschen und britischen Fernsehen. Lindenstraße und East Enders im interkulturellen Vergleich, Berlin 1996, 2, 4.

9 Vgl. Bleicher, Lindenstraße, 185.

10 Vgl. Geißendörfer, Lindenstraße, 14, 17; Frey-Vor, Langzeitserien, 34-35, 46.

11 Lothar Mikos, Es wird dein Leben! Familienserien im Fernsehen und im Alltag der Zuschauer, Münster 1994.

12 Geißendörfer, Lindenstraße, 16.

13 Mikos, Es wird dein Leben!, 246.

14 Peter Moritz, Seife fürs Gehirn. Fernsehen im Serienalltag, Münster 1996, 173.

15 Vgl. ebd., 206.

16 Vgl. Werner Holly, »Wie meine Tante Hulda, echt.« Textoffenheit in der Lindenstraße als Produkt- und Rezeptionsphänomen, in: Jurga (Hg.), Lindenstraße, 134.

17 Peter Kottlorz, Fernsehmoral. Ethische Strukturen fiktionaler Fernsehunterhaltung, Berlin 1993, 312, 175.

18 Harald Martenstein, Das hat Folgen. Deutschland und seine Fernsehserien, Leipzig 1996, 130.

19 Siegfried Braun, Die Lust am Privaten. Mutmaßungen über Familienserien, in: ZDF-Jahrbuch 1985, Mainz 1986, 69.

 

Über den Autor

Dr. phil. Elisabeth Hurth, Jahrgang 1961, Medienwissenschaftlerin, Publizistin und Dozentin in Wiesbaden.

Aus: Deutsches Pfarrerblatt - Heft: 7/2017

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