Evangelium und sich verändernde Bestattungskultur – ein Widerspruch?
Auf Gott zu sprechen kommen

Von: Klaus Dirschauer
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Die Fragestellung

Ist das und zwischen den beiden Begriffen Evangelium und Bestattungskultur noch eine Konjunktion oder geht es nach dem Gedankenstrich mit der Akkusativpräposition wider bereits um einen Widerspruch? Wer widerspricht wem? Die Bestattungskultur dem Evangelium? Oder das Evangelium der Bestattungskultur? Die Bestattungskultur führt ein partizipiales Attribut im Präsens mit sich – verändernde. Das Subjekt Evangelium bleibt attributlos und begrifflich. Ist es unveränderlich? Wie verhält es sich zu Martin Luthers prägnantem Satz in seiner Römerbrief-Vorlesung1 von 1515/16: »Deus est mutabilis quam maxime«? Gott ist höchst wandelbar. Ein höchst wandelbarer Gott angesichts einer sich verändernden Bestattungskultur?


Evangeliumsbegriff

Das Evangelium ist im Hellenismus die gute Botschaft, die Freuden-, Heilsbotschaft, auch der Botenlohn, das Geschenk oder Dankopfer für die gute Botschaft, in der Septuaginta die freudige Ankündigung einer kommenden Gottesherrschaft, im NT der von einem der vier Evangelisten verfasste Bericht.

Die Botschaft Jesu ist die literarische Form des Evangeliums, die sich aus dem Kerygma von Tod und Auferstehung entwickelte: »Passionsgeschichten mit ausführlicher Einleitung« (Martin Kähler). Sie hat durch den Römerbriefkommentar des 23jährigen Philipp Melanchthon, den Loci communes rerum theologicarum von 1521 den Terminus technicus der Dogmatik hervorgebracht: Gesetz und Evangelium.

Die Engelsboten am Grab Jesu verweisen nach Galiläa, dorthin, wo, und auf den, mit dem alles begonnen hat. Das österliche Kerygma entfaltet sich gleichsam rückwärts gewandt auf den irdischen Jesus bezogen und vorwärts der konkreten Gemeindesituation zugewandt. Jeder Evangelienschreiber fasst in einem Summarium zusammen, was Jesus gelehrt hat. Dabei ist sicherlich Gemeindeterminologie miteingeflossen, beispielsweise in Jesu Antrittspredigt bei Lk. 4,18f; doch da wird lediglich Jes. 61,1-2 zitiert.

Εὐαγγέλιον findet sich bei Mk. achtmal, bei Mt. steht das Nomen nur viermal. Lk. bevorzugt das Verb εὐαγγέλίζεσθαι, bei Joh. fehlt der Begriff überhaupt. In der Apg. ist das Verb zweimal anzutreffen, in der Offb. nur einmal. Paulus gebraucht εὐαγγέλιον in seiner Briefliteratur sechzigmal, in den Pastoralbriefen steht das Wort viermal, im 1. Petr. einmal.

Der auf den Evangelien-Begriff gebrachte Jesus ist gewissermaßen in das Kerygma hinein auferweckt worden und in ihm gegenwärtig. Das macht das Predigtamt aus und bestimmt das Gottesdienstgeschehen.


Bestattungskultur

Bestattungskultur ist eine Wortschöpfung der Bestatter. Ihre Tätigkeit geht – wie den Familien- und Firmengeschichten der letzten 175 Jahre zu entnehmen ist – auf das erfolgreiche Schaffen dreier Handwerke zurück: den Tischler mit dem Sarg, den Fuhrmann mit dem Bestattungsfahrzeug, den Gärtner mit den Blumen und Kränzen. Der Bundesverband der Deutschen Bestatter definiert den Begriff Bestattungskultur heute: »Die Entwicklung der modernen Bestattungskultur ist durch die Stichwörter wie ›Individualisierung‹, ›Technisierung‹, ›Säkularisierung‹ und ›Professionalisierung‹ gekennzeichnet. Sie hat im Verlauf der neuzeitlichen Geschichte neue Orte der Trauer hervorgebracht: außerstädtische Friedhöfe, Leichenhallen, Krematorien. Bestattung und Trauer wurden immer stärker durch technisch-funktionale Abläufe bestimmt.«2

Im Vorwort der Bestattungsagende der Union Evangelischer Kirchen in der Evangelischen Kirche in Deutschland von 2004 ist »von einer sich gegenwärtig rasant vollziehenden Veränderung der Bestattungskultur« die Rede. Erst seit 2003 ist der Bestatter ein Ausbildungsberuf mit dreijähriger Lehrzeit und Prüfung durch die Handwerkskammer. In den Rechtschreib-Duden ist der Bestatter erst 2009 aufgenommen worden. Yorick Spiegel und ich haben diesen Beruf3 endlich durch zwei einfache Erkenntnisse in die Theologie und Praxis der Kirche einführen können: durch seine überraschende Angabe »professioneller ›Todesagenten‹ wie den Bestatter und den Pfarrer« und die einfache Beobachtung: In der Regel ist der »Bestatter der erste Ansprechpartner der von einem Todesfall betroffenen Familie.«

Die Bestatter haben Anfang der 70er Jahre parallel zu den Pfarrern damit begonnen, die Trauerphasen zu lernen. Die beiden Berufsgruppen könnten viel voneinander lernen. Ich nehme immer noch ein starkes Bildungsgefälle der pastoralen Akademiker zu den Leichenbestattern wahr, wie sie sich selbst einmal nannten. Auf der einen Seite die Berührungsängste dem gegenüber, der Tag und Nacht mit Toten umgeht und die Bestattungstermine gewissermaßen in den kirchlichen Kalender diktiert. Auf der anderen Seite eine unumgängliche Höflichkeit dem gegenüber, der öffentlich vom Tode redet. Dabei herrscht das Grundgefühl gegenseitigen Angewiesenseins vor. Die Bestatter gehörten lange Zeit zu den moralisch unreinen Berufen, die ihr Geld mit dem Tod und Elend anderer verdienten und in keiner Lateinstunde gelernt haben: pecunia non olet.

Die Kirche hat die Bestattungsdomäne eingebüßt, ihr Kultusmonopol verloren. Die Bestatter bedienen die Angehörigen ad libitum und empfehlen in der Regel ihre Trauerredner; darunter auffallend viele Theologen. Der freie Kultusraum in den kommunalen Kapellen und Abschiedsräumen der Bestattungshäuser oder Bestattungsinstitute lässt choreographisch ungleich mehr Abschiedsszenarien zu als der Sakralraum der Kirchen.


Die Zahlen

Die Begräbniszahlen sind vorübergehend rückläufig. Die Statistik der EKD dokumentiert, dass 2015 rund 62% der deutschen Bevölkerung einer der beiden Großkirchen (evang.: 28,5%; kath.: 29,9%), der Orthodoxen Kirchen (2,1%) oder einer anderen christlichen Kirche 2015 angehörten. 2014 starben 868.000 Menschen (10,6%). Daraus ergaben sich prozentual 247.360 evangelische (+ 4% = 9.895), schließlich 257.255 Bestattungen. Das bedeutet – berücksichtigt man dabei die unterschiedlichen Zählarten der Statistiker –, dass jedes Jahr rund zwei Drittel der Bestattungen für die christlichen Kirchen als Kasualien und ein Drittel der Todes­fälle für die Trauerredner und Trauerrednerinnen anfallen.


Das Handeln der Kirche im Todesfall

Ein Gesamtüberblick des Handelns der Kirche in den Amtshandlungen oder Kasualien – von dem Amt des Ausführenden oder von der Kasus-Situation der die Kirche in Anspruch nehmenden Mitglieder her – hat einerseits die Bedeutung der lebensbegleitenden religiösen Riten und sozialpsychologisch säkularisierten Rituale in den Blick zu nehmen und andererseits aufzumerken, dass unter diese Rubrik der Amtshandlungen bzw. Kasualien mit der Taufe und der Zulassung zum Abendmahl aufgrund der Konfirmation die Sakramente anfallen.

Bezeichnenderweise trägt die vom Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz 2011 herausgegebene Schrift (Nr. 97) den Titel »Der Herr vollende an Dir, was er in der Taufe begonnen hat. Katholische Bestattungskultur angesichts neuer Herausforderungen.« Es ist ein Gebetssegment der kirchlichen Beisetzung, dem der Satz »In der Taufe bist du mit Christus begraben worden und hast in ihm neues Leben empfangen« vorausgeht. Im Unterschied zum sonntäglichen Gottesdienst beziehen sich die Kasualien nicht auf im Kalender- oder Kirchenjahr wiederkehrende Anlässe, sondern auf einmalige und einzigartige Situation, eben den Kasus im Leben des einzelnen Christen im Lebenszusammenhang der Gemeinde: das Initiationsritual der Taufe zum Lebensbeginn, das Initiationsritual der Taufanamnese der Konfirmation zur Adoleszenz, das Passageritual der Trauung, das Passageritual der Bestattung.


Die Sakramentalität des Lebens

Ist die Taufe religionsgeschichtlich gesehen ein Initiationsritual – vergleichbar dem der Beschneidung im Judentum – dann gilt dem getauften Menschen die verheißene Gotteskindschaft ein Leben lang. Dem entspricht im liturgischen Vollzug auch der Jesajaspruch (43,1): N.N. »Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst, ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein.«

Was da gottesdienstlich bei dem Auf-die-Welt-Kommen dem Menschen verheißungsvoll zugesprochen wird, gilt sakramental auch bei seinem Von-der-Welt-Kommen. Der Name des Getauften ist spirituell mit dem Namen des dreieinigen Gottes verbunden. Deswegen begegnet uns das Glaubensbekenntnis liturgisch am Anfang wie am Ende des Lebens. Weil der Getaufte Gott spirituell angehört und jetzt Gott – ganz und gar überlassen – gehört, wird er ja ausgesegnet. Es ergibt überhaupt keinen Sinn, die Asche anzusprechen oder auszusegnen; durch seine Kremierung ist der leibliche Bezug aufgelöst.


Endlich bestatten

Dem Adverb endlich4 können sieben unterschiedliche Bedeutungen anhängen. Geläufig ist lediglich die zeitliche Kategorie, die sich auf den Anschluss oder auf das Lebensende bezieht. Mit dem Adverb wird der Abschluss eines Vorgangs hervorgehoben, der mit dem Sterben eingesetzt hat – ähnlich wie bei dem Auf-die-Welt-Kommen mit den ersten Wehen – und der akut das Von-der-Welt-Kommen betrifft. Der endgültige Verlauf wird von Anfang an mit Worten begleitet. Der Geistliche rezitiert aus der Bibel die für den Todesfall vorgesehene Verse, kündigt mit ihnen die Gegenwart Gottes an und trennt damit den Toten von den ihn Überlebenden. Wer am Lebensende eines Menschen nicht ausdrücklich auf Gott zu sprechen kommt, dessen Bestattungsfeier bleibt ein bloßer Totendienst – sei er eine großartige biographische Würdigung oder eine beeindruckende Abschiedsinszenierung. Auf Gott zu sprechen kommen, beginnt damit, Gott dem Herrn über Leben und Sterben den Tod eines Menschen konkret anzuzeigen, den Tod Gott gegenüber als seiner höchsten Instanz zu verklagen.

Die Kirchenordnungen der Reformationszeit geben zu erkennen, dass das Begräbnis keine Angelegenheit der Geistlichen gewesen ist. Vielmehr begruben in der geltenden Ständeordnung der Gesellschaft die Bauern die Bauern, die Handwerker die Handwerker, die Bürger die Bürger. Die Geistlichkeit und der Adel beanspruchten für sich Geistliche und Sarkophage, zumindest Särge. Die sog. Leichenpredigt mit der für sie typischen Verselbständigung der Biographie und Ehrungen blieb den evangelischen Ober- und Mittelschichten vorbehalten.5 Die Kirche prägte weiterhin das Lebensbild ihrer Zeit mit der schicksalhaften Todeslinie, wie sie sich mit dem personifizierten Tod im mittelalterlichen Gottesurteil des Ackermann aus Böhmen von Johannes Tepl (1401) darstellt:6

Jeder Mensch ist verpflichtet, dem Tod das ­Leben, den Leib der Erde, die Seele Uns zu ­geben.


Die Problemanzeige heutiger Bestattung

Der moderne Mensch verhält sich zum Glauben und zur Religion innerhalb wie außerhalb der Kirche so, dass er sagt: Gott, ja! und zugleich fragt: wozu denn noch Christus? Die Trauerrednerinnen und Trauerredner wissen auch um Gott. Sie decken mit ihren Designangeboten latenter Religiosität die Varianten nichtkirchlicher Rituale ab. Christen bemerken keinen so großen Unterschied zwischen der Trauerrede eines freien Redners und der Trauerpredigt des Pfarrers. Die anderen Kasualien bestätigen dieses Phänomen – abgesehen von den liturgischen Teilen, die expressis verbis durch Choräle, biblische Lesungen, Gebete und liturgische Voten noch den dreieinigen Gott bezeugen.

Der theologische Reflexionshintergrund heutiger Bestattungspraxis lässt erkennen, dass und wie sehr dem Glaubenden ein wirklich denkender Glaube zugemutet wird. Die Unionsagende von 2004 nimmt das Bestattungsverständnis von Manfred Mezger von 1957 auf und ordnet ihm drei Aufgaben zu: den Dienst der Diakonie – das ist die Liebe, die die Gemeinde dem Toten erweist; den Dienst der Poimenik – das ist der Trost des Wortes Gottes, das die Gemeinde den Trauernden bekundet; den Dienst des Zeugnisses – das ist gemäß dem Apostolikum die Verkündigung der Letzten Dinge, τὰ ἔσχατα. Die angezeigten Topoi der Dogmatik erinnern an den eigentlichen theologischen Reflexionshorizont der Bestattung. Bei der Ausübung der Amtshandlung darf demnach die Grenze des Todes nicht überschritten werden – ich füge hinzu: auch nicht unterschritten werden.


Christologisch nachdenken

Das NT lehrt mich an allen Stellen: bekomme ich es mit diesem Jesus zu tun, dann bekomme ich es mit diesem Gott Jesu zu tun. Der Jesus der Synoptiker hat es in der Welt nicht auf sich selbst abgesehen, sondern unermüdlich auf Gott verwiesen und ihn als Vater-Gott persönlich bezeugt. Wenn wir sagen: Gott ja, aber wozu Christus, dann sind die Gründe nicht die Liebe Gottes, die Schuld des Menschen oder die Gerechtigkeit des Glaubens. Wie könnten wir mit diesem Jesus in seiner ganzen Unkenntlichkeit, Kläglichkeit, Vordergründigkeit, Verkennbarkeit seiner Person fertig werden, so dass wir ihn hinter uns lassen könnten? Auch damit wir Gott nicht so vertraulich auf die Schulter klopfen, wie das Nichtchristen tun.

Christus hält uns mit unseren kirchlichen, sozialen, therapeutischen und last but not least theologischen Zielen moralischer Vollkommenheit in einem merkwürdigen Schwebezustand. Er nimmt uns die Fluchtweisen von Gen. 3, die Dinge zu verallgemeinern und mit der Abstraktion zu spielen, uns nur selbst zu vervollkommnen und gott-unmittelbar zu werden. Christus versperrt den Weg des homo religiosus, des homo ethicus und des homo sapiens – wie der Marburger Theologe Carl Heinz Ratschow einmal gesagt hat.

Sind die Themen Auferstehung und neue Schöpfung heute nicht mehr zeitgemäß? Die im pastoralen Dienst Stehenden nehmen schmerzlich wahr, dass für viele Zeitgenossen das Leben über das Vitale nicht hinausgeht. Offensichtlich ist das Vitale wirklich alles. Das Menschenleben findet eines Tages sein Ende, und dabei stehen dem Auferstehungsglauben drei weit verbreitete Deutungsmuster zur Verfügung: (1.) Ostern wird als Frühlingsfest der Christen analog einer Erneuerung der Natur, das Dasein des Menschen im Gleichnis der Natur verstanden. »Sie feiern die Auferstehung des Herrn, denn sie sind selber auferstanden.«7 Oder die Auferstehung wird als (2.) Fortleben des Geistigen, der Seele, irgendeines unsterblichen Teils im Menschen, dessen sich Gott wohl annimmt – als ein ewiges Seelenfünklein aufgefasst. Oder die Auferstehung wird als (3.) Lebenswerk, Nachruhm der Taten, Spuren des Lebensweges, irgendwie als Karma der Taten interpretiert.

Die biblischen Geschichten beginnen nicht mit einem »Es war einmal«. Sie verfolgen auch keine moralische Pointe. Sie sind nur wahr, solange wir an unsere Auferstehung selbst glauben – solange ist auch Christus auferstanden. Martin Luther8 formuliert in seiner Galaterbrief-Vorlesung (1531): fides creatrix divinitas. Das heißt der Glaube ist der Schöpfer der Gottheit und er fügt hinzu: non in persona, sed in nobis. Gott ist in der Verborgenheit menschlicher Gestalten und ihrer Vieldeutigkeit. Der Glaube erlöst Gott aus dieser geschichtlichen Verborgenheit von 2000 Jahren. Wir spielen die Rolle, dass dieser κύριος aus der Zweifelhaftigkeit einer menschlichen Gestalt, aus der Anfechtbarkeit seines Daseins, aus der Wehrlosigkeit seiner Menschlichkeit herausgeholt, uns zum κύριος wird – er, dieser υἱός τοΰ θεού, der Sohn Gottes, der sich in die Menschengestalt hinein verborgen hat, so dass er wirklich nicht zu sehen war. An dem Wanderprediger Jesus war nicht viel zu sehen, was auch? Ihn hat kein Mensch erkannt, wer und was er war. Erst der Glaube holt ihn heraus: Gott aus seiner Verhüllung, seinem Leiden, aus seiner passio magna.

Wenn wir uns nicht zu bestimmten Bildern, die wir darstellen, oder Rollen, die wir spielen, aufplustern, entdecken wir unsere Menschlichkeit in der Auferstehung. Du bist vor Gott in deinem Selbstverstehen nur solange recht da, solange du als Mensch da bist, ein Sterblicher, der in aller Schönheit und Freude des Lebens, in aller Bürde und Last dieses Leben dem Tode zollt und vor Gott nichts darzustellen und zu machen vermag – und in dem aufleuchtet: Ich bin ein Mensch – dazu bedarf es der Stille, der Ruhe, viel Zeit, keine Eile, keine Hetze. Wenn das hingegen nichts ist, dann empfiehlt Paulus: »Lasst uns essen und trinken, denn morgen sind wie tot.«


Klaus Dirschauer


Anmerkungen:

1 Johannes Ficker, Römerbrief, 1908, Bd. II, 72.

2 Rolf Lichtner (Hrsg.), Bestattung in Deutschland. Lehrbuch, Düsseldorf, 2. Aufl. 2015, 21.

3 Yorick Spiegel, Prozess der Trauer: Wege zum Menschen. 24. Jg. 1972, 5; Klaus Dirschauer, Bestatter und Kirche: (Hg.), Bundesverband des deutschen Bestattungsgewerbes e.V., Forum 1992 Bestattung und Kirche, Braunschweig 18. September 1992, 16; Ders., Mit Worten begraben. Traueransprachen entwerfen und gestalten, Bremen 2012.

4 Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. 16 Bde. in 32 Teilbd., Leipzig, Bd. 3, Sp. 464-466.

5 Rudolf Lenz, Leichenpredigt: Theologische Realenzyklopädie Bd. XX, Berlin u.a. 1990, 666f.

6 Ein Streit- und Trostgespräch vom Tode, Stuttgart (Reclam Nr. 7666) 1976, 80.

7 Johann Wolfgang Goethe, Faust I, Vor dem Tor (1806).

8 WA 40, I, 360f.

 

Aus: Deutsches Pfarrerblatt - Heft: 11/2017

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