Unsere Weltbilddivergenz im Diskurs
»Wir waren doch auf dem Mond«

Von: Volker Schoßwald
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Vor 50 Jahren setzte die Mondlandefähre »Eagle« auf dem Erdtrabanten auf. Während die Menschheit den ersten Schritt eines kleinen Mannes auf den Mond bewunderte, schaffte sie den überfälligen Schritt in eine humane und aufgeklärte Menschheit nicht. Welche Implikationen enthält die in der Mondlandung gebündelte Weltraumfahrt für unser Weltbild? Eine Bilanzierung von Volker Schoßwald.

»Unglaub und Torheit brüsten sich frecher jetzt als je …«
(Philipp Spitta, 1827)


»Wir waren doch auf dem Mond«

»Wir waren doch auf dem Mond!« Die Älteren unter uns erinnern sich an jene sagenhafte Nacht am 20. Juli 1969, als wir auf die grieseligen Bilder im Schwarz-Weiß-TV starrten und uns sagen ließen, dass Neil Armstrong als erster Mensch den Mond betrat: »Ein kleiner Schritt für einen Menschen, ein großer für die Menschheit!« Wie viele Schritte sind wir in den letzten 50 Jahren weiter gekommen?

»Wir waren doch auf dem Mond und dann schaffen sie es nicht einmal, dass die Klimaanlage im ICE funktioniert …«, lauten die Klagen über das logistische Chaos bei der Bahn, die Ampelsysteme unserer Städte, die fragile Kompatibilität der Computer, die Störanfälligkeiten der Telekom … Wenn die Menschheit es bis zum Mond schaffte, müssten technische Dinge in unserer Alltagsumgebung einfach klappen. Angesichts der logistischen und technischen Leistung der Mondlandung irritiert, was heutzutage alles nicht klappt.

Vor 50 Jahren setzte die Mondlandefähre »Eagle« auf dem Erdtrabanten auf. Während die Menschheit den ersten Schritt eines kleinen Mannes auf den Mond bewunderte, schaffte sie den überfälligen Schritt in eine humane und aufgeklärte Menschheit nicht. Welche Implikationen enthält die in der Mondlandung gebündelte Weltraumfahrt für unser Weltbild? Die uns begegnenden Weltbilder divergieren, schwirren irrender um uns als die Planeten um die Sonne.

Der Flug zum Mond beruht auf Physik.1 Deren heutiges Weltbild beinhaltet den Urknall und das expandierende Universum. Auch wenn die Raketen von der Erde starteten, bildet die Sonne den Mittelpunkt des Sonnensystems als Teil unserer Galaxis, die zu einem der zahlreichen auseinanderstrebenden Galaxienhaufen gehört. Astronomisch gesehen werden wir von Jahr zu Jahr bedeutungsloser.

Wir waren doch auf dem Mond! Mit der Mondlandung verließ die Menschheit ihre von Gott gegebene Position und eroberte den Himmel. Wissenschaftler und Techniker fühlten sich wie Götter, analog zum Turmbau zu ­Babel mit den fatalen Folgen menschlichen Größen­wahns.

Die Mondlandung war Teil des Kalten Krieges auf der Erde, zu dem der Vietnamkrieg gehörte. In der Zukunft von 1969 speist uns wenig Hoffnungsvolles. »Wir kommen im Frieden!«, schrieben die US-Amerikaner fremden Intelligenzen im Weltall. Aber mit dem Frieden auf der Erde hapert es. Wenn die Weltmacht Frieden auf der Erde nicht schafft, wer glaubt es ihr für den Weltraum? Die Montage der US-Flagge in den Mondboden entlarvte sie als klassische Landräuber, die sich seit Jahrhunderten nahmen, was ihnen nicht gehörte. Ich habe mir inzwischen über eine US-Firma eine Parzelle auf dem Mond geclaimt; Größe: 716.000m² inkl. der Rechte an den Bodenschätzen.

Das Friedenspathos der UdSSR war ebenso wenig glaubwürdig wie heute die lächelnden Chinesen, die sich mit der Landung von »Chang’e 4« auf der Rückseite des Mondes als dritte Großmacht im All positionierten. Macht im All klingt für Machthaber verführerisch nach Allmacht.


Wie hältst du’s mit der Religion?

Die Mondlandung enthält religiöse Implikationen, schon weil es um den »Himmel« geht. Das Hissen einer Fahne auf einem Himmelskörper provoziert die Frage: Wer ist denn der Herr der Welt? Russen, Amis oder Chinesen? Welche Rolle »spielt« Gott? Lieblingstitel: der Allmächtige. Gott wehrt sich nicht. Jeder Idiot kann behaupten, er wisse, was Gott will und was Gott tut, und die Realität sei kein Maßstab, mit dem sich dies überprüfen lasse. Gott ist übel dran, weil jeder Trottel in seinem Namen reden kann. Im Zweifelsfall ist Gott (Trottel sei Dank!) höher als unsere Vernunft und rechtfertigt so jeden Schwachsinn, der auch nicht innerhalb unserer Vernunft, also damit göttlich ist.

Überzeugt das: Unsinn ist per se göttlich? Das inbrünstige Reden religiöser Menschen legt es nahe. Es spricht gegen Gottes Existenz als eines allmächtigen Wesens mit Selbstachtung, dass so viel Blödsinn über ihn behauptet werden kann. Die Erde müsste mit Blitzen übersät sein, wenn der Allmächtige mit seinen konventionellen Waffen reagieren würde.

Zur Mondlandung gehört das Weltbild der Physik seit Einstein und Hubble: Raum und Zeit entstanden durch den »Big Bang« (Urknall) und dehnen sich aus. Seine populäre Darstellung der aktuellen Weltsicht betitelte der renommierte Astrophysiker Lawrence Krauss mit »A Universe from Nothing«. Seine fundierte Abhandlung strotzt vor Seitenhieben auf religiöse Vorstellungen vom »Schöpfer«. Der US-Bürger Krauss reagiert auf die geistigen Zustände seiner Heimat, die ideologisch von wissenschaftsfeindlichen Fundamentalisten geprägt sind. Doch Krauss spöttische Polemik gegen christliche Vorstellungen verharrt letztlich auf dem platten Niveau seines Gegenübers. In Deutschland müsste er mehr ackern, weil hier die Beziehung von Glaube und Wissenschaft schon in den 1950ern intensiv bedacht wurde: »Ich will als Christ meinen Verstand nicht an der Garderobe abgeben.«2 Es ist für Gott echt peinlich, vor allem mit Menschen in Verbindung gebracht zu werden, die nachweisbaren Erkenntnissen aus sog. Glaubensgründen widersprechen.


Sarkasmus befreit genervte Denker

Ein sarkastisches Szenarium: Wenn die Galaxie und das Planetensystem nachweisbar scheibenförmig sind, ist nach dem klassischen Analogieprinzip zweifelsfrei auch die Erde als Teil dieser beiden Scheiben eine Scheibe: Gott schuf die Welt als Scheibe, damit auch die Milchstraße und darin die Erde. Die Scheibe ist die vollkommene, weil göttliche Form der Schöpfung. Wir sollen uns von Gott kein Bildnis machen, aber eine Scheibe böte sich an, eine rotierende Scheibe.

Den Beweis für die Scheibentheorie liefern US-Astronomen dank ihres Weltraumteleskopes Hubble, das aus dem Weltraum um die Erde störungsfrei den Sternenhimmel analysiert: Unsere Galaxie besteht als Scheibe unzähliger Sterne. Vom seitlichen Himmel aus gesehen wirkt unsere Milchstraße wie ein Strich. Der Astrophysiker Krauss propagiert übrigens ein »flaches Universum«. Wir kreisen darin. Irgendwie scheint die Erde auf den Strich zu gehen …

Angesichts seiner Menschheit lässt sich vermuten, dass Gott rotiert. Er rotiert, weil immer wieder Menschen in seinem Namen den rekonstruierbaren Ursprung der Welt bezweifeln. Andererseits bezweifeln Menschen wegen dieser Gottesverteidiger die Existenz Gottes. Kein Wunder angesichts des argumentativen Niveaus, auf dem Biblizisten die Existenz Gottes behaupten. Viele Zweifler haben weder von Gott noch von logischen Deduktionen eine Ahnung, sondern erleben lediglich, wie tumbe Toren vollmundig behaupten, es gäbe einen Gott und er hätte alles in allen Einzelheiten geschaffen. Peinlich für Gott, aber ein gefundenes Fressen für Atheisten. Wer Gott etwas Gutes tun will, behauptet nicht, dass es ihn gibt. Wer Gott etwas Gutes tun will, überlässt es alleine ihm, sich zu erkennen zu geben.3

Auf dem Hintergrund, dass wir die Existenz Gottes allein seiner Evidenz überlassen, spotten wir, dass die flache, rotierende Welt – Erde, Galaxie, Universum – das Ergebnis eines Frisbee-Wurfes Gottes ist. Für den Urknall reichte es schon, dass Gott sich vorstellte, wie seine Anhänger über ihn redeten, um zu explodieren. Möglicherweise ist auch die Form des Gehirns seiner fundamentalistischen Anhänger flach und rotierend.

Wir waren doch auf dem Mond. Von dort aus sieht man den ganzen Globus. Wer glaubt da noch, dass sich am Anfang alles auf wenigen Quadratkilometern dieses Planeten abspielte und Elohim den Menschen inmitten eines arabischen Kuschelzoos schuf. Wir können froh sein, dass es auf der Frisbee-Scheibe Sonnensystem Bedingungen gibt, unter denen Leben entstehen konnte. Das ist ein größeres Wunder als ein Männchen aus Lehm.


Gott ist eine Erfahrung, keine Behauptung

Schluss mit der Ironie. Erfahrungen mit Gott werden gemacht, unbestreitbar, wenn sich auch verschiedene Erklärungen dafür finden lassen. Es hilft wenig, eine Gotteserfahrung rein immanent zu interpretieren, da dies nicht der Wahrnehmung des Erfahrenden entspricht. Wenn mein Gesprächspartner apodiktisch die Existenz Gottes bestreitet, spreche ich von meinen datierbaren Gotteserfahrungen. Wenn er diese naturwissenschaftlich in Frage stellt, stelle ich die Realität seiner Liebesbeziehungen in Frage, aus neurophysiologischer Sicht. Entweder akzeptiert er die Unvergleichbarkeit solcher Erfahrungen (Religion/Liebe) mit naturwissenschaftlichen Phänomenen oder seine Frau wirft ihn hinaus.

Die Religion fordert Anthropologen heraus, weil sie ohne äußere Notwendigkeit existiert. »Wer sich mit Gott beschäftigt, der kümmert sich in dieser Zeit gerade nicht um Nahrungssuche oder Fortpflanzung, verschwendet aus evolutionärer Sicht seine Zeit, gibt seine Gene mit geringerer Wahrscheinlichkeit an die nächste Generation weiter und sollte daher gar nicht existieren. Wie konnten sich diese Gene durchsetzen?«4 Manfred Spitzer ist kritisch, konstruktiv kritisch, kreativ kritisch. Solche Gene sollten sich durchsetzen! Anthropologisch und evolutionstheoretisch ist Religion keine Notwendigkeit wie Ernährung, sondern als ein Kulturgut spezifisch menschlich.

Als Theologe finde ich die Spur im Johannesevangelium. Von Natur aus kein wissenschaftliches Werk beginnt es mit: ἐν ἀρχῇ ἦν ὁ Λόγος, meist übersetzt mit »Am Anfang war das Wort«. Goethes Faust interpretierte es als »Am Anfang war die Tat«, wir Humanisten hören: »Am Anfang war der Sinn.« Logos: der Sinn …

Theologie unterscheidet sich essentiell von Naturwissenschaften. Es geht um den Sinn, der in allem, im Leben, im menschlichen Leben, ganz besonders aber meinem Leben steckt. Der Urknall verleiht mir keinen Sinn, es ist aber auch nicht seine Aufgabe.

Den Astrophysikern zufolge verdankt sich die Existenz des konkreten Universums unerwarteten Unregelmäßigkeiten nach dem Urknall.5 Als Theologe formuliere ich dichterisch: Der Logos, der Sinn, gebiert Raum und Zeit. Das Unregelmäßige ist das Lebendige, Gott lässt sich nicht chiffrieren. Gott in naturwissenschaftliche Ergebnisse einzuzwängen wäre unangemessene »Majestätsbeleidigung«. Naturwissenschaftliche Erkenntnisse einer religiösen Zensur zu unterwerfen zeugt von überheblicher Dummheit. Gott braucht keine Verteidiger. Entweder »verteidigt« er sich selbst oder er hat es nicht nötig.

Wir waren doch auf dem Mond. Ohne die Relativitätstheorie und ihre Anwendung beim Raumflug wäre kein Mensch dort je gelandet. Konsequente Biblizisten müssten versuchen, den Mond auf die Erde zu holen, da er ja nur an der »Himmelsfeste« aufgehängt ist.


Zwischen Kosmogenese und Evolution

In seinem »Dialogo« konfrontierte Galileo die konkurrierenden Weltbilder. Dabei mokierte er sich über die These von Papst Urban VIII., eine Theorie könne niemals durch das Auftauchen ihrer Vorhersagen bewiesen werden, denn Gott könnte diese Ergebnisse auch andersartig produzieren. Das stimmt – vorausgesetzt, dass es Gott gibt und er sich an die von ihm selbst gesetzten Regeln seines Universums nicht hält. Galileo Galilei wurde der Inquisition ausgesetzt, bis heute Gegnerin des freien Denkens. Völlig frei sollte auch für Galilei das Denken nicht sein, sondern sich an die Regel der Logik und der Beweisführung halten: Als Galileo seine Kritiker bat, durch das Fernrohr zu den Sternen zu schauen, diskutierten diese darüber, ob es das, was sie sehen könnten, laut Aristoteles überhaupt geben dürfte. Anschließend verzichteten sie darauf, durch das Rohr schauen.

Wir waren doch auf dem Mond! Aber wenn ihnen wissenschaftliche Erkenntnisse nicht passen, verstehen manche es blendend, nivellierende Einwürfe zu machen.

Die Kurie verurteilte Galilei zum Widerruf. Erst ein polnischer Papst rehabilitierte Galilei. Ausgerechnet am Reformationstag 1992 urteilte Johannes Paul II: »Merkwürdigerweise zeigte sich Galilei als aufrichtig Glaubender weitsichtiger als seine theologischen Gegner«, und er zitierte Galilei: »Wenn schon die Schrift nicht irren kann, so können doch einige ihrer Erklärer und Deuter in verschiedener Form irren.«

Ein bitterer Humor! Aber auch heute wollen viele Menschen nicht durchs Rohr schauen, etwa die Astrologen. Zum Zeitpunkt meiner Geburt stand die Sonne laut Horoskop im Stier. Nur: Das stimmt nicht! Zur Zeit Jesu hätte es zugetroffen, aber innerhalb der letzten zwei Jahrtausende hat sich der Sternenhimmel geändert, zumindest der über uns6, nicht aber der der Astrologen. Die erstellen ein minutiöses Horoskop von der Position der Gestirne zum Zeitpunkt der Geburt, die allenfalls bei Sonne und Mond zutreffen. Wer mittels eines virtuellen Planetariums den Sternenhimmel zum Zeitpunkt seiner Geburt betrachtet, findet die Sonne nicht in dem Sternzeichen, unter dem er angeblich geboren wurde. Als meine Mutter in den Wehen lag, ruhte die Sonne zwischen Widder und Fischen. Das prägte meine Stier-Persönlichkeit wohl nachhaltig.

Wir waren doch auf dem Mond! Aber wenn sich die Gestirne laut alter Tabellen woanders befinden als sie am Himmel zu sehen sind, dann hat die Wirklichkeit bei Astrologen das Nachsehen.

Gegenwärtig erleben wir Galileis Gegner irritierenderweise in zwei großen, sich feindselig gegenüberstehenden »Kulturen« unserer Erde: Einerseits begegne ich Muslimen mit einem geozentrischen Weltbild, für die die Evolutionstheorie die deutsche Dekadenz, vergleichbar mit Minirock und Bikini verkörpert. Andererseits bestreiten die Kreationisten der USA zwar nicht die Mondlandung als Chiffre für die Führungsrolle der USA im Universum, bekämpfen aber biblizistisch die Evolutionstheorie und stellen Gott als superschlauen Gentechniker dar. Sie ertragen nicht, dass angeblich der Mensch vom Affen abstammt (was weder Darwin noch sonst ein Evolutionist behauptet).

In Bayern befindet sich das Nördlinger Ries. Dort prallte ein Meteorit auf die Erde und es verschmolz irdisches mit himmlischem Gestein: die sog. Moldaviten. Das Universum berührte unseren Planeten. Bevor die ersten Astronauten zum Mond flogen, erhielten sie von Eugene Shoemaker im Ries eine Unterweisung in der Unterscheidung von Gesteinen, die sie auch auf dem Mond finden könnten. Von den auf dem Mondboden gefundenen Entsprechungen lieferten sie eine Kostprobe in Nördlingen ab.

Die Vorstellung von einer flachen Erde, über der sich eine Himmelskuppel wölbt und die das Zentrum der Welt ist, entstand erst viel später als das Ries. Die Wirklichkeit ist älter als alle Theorien, die über sie gebildet wurden.

Wir waren doch auf dem Mond. Doch zuvor untersuchten die Mondfahrer das Gestein vom Nördlinger Ries. Vielleicht sollten wir die Fakten der Erde wahrnehmen, bevor wir das Weltall heimsuchen.

Dabei ist der Himmel nur ein Streitpunkt Das Leben auf der Erde ist das unterschwellige Problem in der Diskussion zwischen Wissenschaftlern und Fundamentalisten.

»Es gibt keinen Schöpfer, niemanden, der darauf achtet, dass die Richtigen überleben«,7 konkretisierte Frau Nüsslein-Volhard als Nobelpreisträgerin ihre Erwartungen an einen Schöpfer: Er müsste darauf achten, dass die Richtigen überleben. Einen Schöpfer, der anders agiert als sie erwartet, schließt sie damit nicht aus. Ihre Zurückhaltung unterscheidet sie wohltuend von den Kreationisten, die der Evolutionstheorie den Kampf angesagt haben. Diese setzen rücksichtslos voraus, dass der Schöpfer sich genauso verhält, wie sie es erwarten: alles planend und umsetzend wie der perfekte Gärtner oder Tierzüchter. Sie siedeln letztlich den Schöpfer auf ihrem intellektuellen Niveau an. Der Geist Gottes bewegt sich in den Grenzen der Kreationisten … Ob ihnen die Überheblichkeit bewusst ist?

Wir waren doch auf dem Mond. Dort lebt nichts. Die Beobachtung, dass das Leben auf unserer Erde eine Ausnahme im Sonnensystem darstellt, die Erde wiederum aber ein verschwindend kleiner Punkt in der Milchstraße ist, ermutigt nicht dazu, biblische Schöpfungsvorstellungen als Alternative zur Evolutionstheorie zu bevorzugen.


Adam aus der Satellitenschüssel

Wie gesagt, viele Muslime in meinem Viertel »Gostenhof« in Nürnberg hält die Satellitenschüssel, mit der sie ihre meist türkischen Programme auf dem Weg über das Weltall empfangen, nicht davon ab, die Evolutionstheorie als Ausdruck westlicher Dekadenz zu diffamieren. Als ihr Pendant proklamieren fundamentalistische US-Amerikaner »America first on the moon«, betreiben bildungspolitisch aber einen Evolutionstheorieexorzismus. Die eine wie die andere Seite setzt den »Darwinismus« knallhart durch mit der rücksichtslosen Macht des Stärkeren, etwa wenn sie die Evolutionstheorie aus den Schulen ihres Einflussbereiches verbannt.

Im Prinzip ist das in Deutschland anders, aber meine Erfahrung bei Auszubildenden an den Beruflichen Schulen zeigte: Nach dem lückenlosen Genuss des bayerischen Schulsystems war sich die Mehrheit meiner Schülerinnen sicher: Evolution bedeutet, dass die Menschen durch einen Urknall entstanden sind. Anschließend haben sie sich aus Affen weiterentwickelt. Nein, ich karikiere hier nicht. Ich referiere Äußerungen nicht nur einzelner Schüler*innen. Die Mehrheit meiner Schüler*innen – volljährig und wahlberechtigt – identifizierte den Big Bang mit der Evolution. Der überwiegende Rest, nicht selten mit südosteuropäischem oder russischem Migrationshintergrund fand die Geschichte von Adam, Eva und dem Apfel überzeugend. Und wer vermutet, dass diese jungen Menschen mit faschistischen Gedanken sympathisieren, liegt richtig.

Wir waren doch auf dem Mond. Aber im Narrativ der Gesellschaft halten sich Adam, Eva und die flache Erde ganz gut.

Darwin ist wieder ein Politikum. Woher kommt der Mensch? Der Mensch stammt nicht vom Affen ab. Diese Aussage unterschreiben alle wissenschaftlichen Vertreter der Evolutionstheorie einschließlich Charles Darwin. Der Witz an der Evolutionstheorie ist die genaue Beobachtung, nicht die platte Verallgemeinerung. Die gemeinsamen Vorfahren von Affen und Menschen, die sie nicht mit anderen teilen, sind ausgestorben, weil sich ihre Nachkommen zu Affen und Menschen weiterentwickelten.

Dass die Spezies Homo die Herrschaft übernahm, belegt den »Kampf ums Dasein« der Evolutionstheorie: Menschen sind als Ganzes brutaler. Die Entwicklung patriarchaler Strukturen lässt dies innerhalb der Menschheit nochmals zum Tragen kommen. Wenn Christen den Menschen als Ebenbild Gottes bezeichnen, kann man sich besorgt fragen, wie wohl Gott aussieht. Gott als Ebenbild des Menschen wäre ein Horror für die ganze erreichbare Welt.

Wir waren doch auf dem Mond. Aber global gesehen ist unser Handeln noch nicht aus dem Urwald gekommen.

Viele Menschen führt die Orientierung der Gottesbilder an Menschenbildern (König, Arzt) zum Atheismus: Weil Gott nicht die Perfektion dessen ist, was man von einem allmächtigen Menschen erwartet, verneinen sie seine Existenz. Weil das Menschenwort aus der Bibel dogmatisch als Gottes Wort bezeichnet wird, führt die Widerlegung biblisch behaupteter Tatsachen zur Bestreitung Gottes. Fundamentalisten erklären Widersprüchliches mit Gottes unerforschlichem Ratschluss, aber diese Erklärung ist keine Erklärung, weil sie voraussetzt, was erst erklärt werden müsste.

Zu den archäologischen Anthropologen gesellen sich andere Menschenforscher. Was lässt sich aus unserer DNS erkennen? Untersuchungen auf dem ganzen Erdball führten cum grano salis zu der erstaunlichen Erkenntnis, dass unsere Gene auf nur einen einzigen Mann als Urvater zurückzuführen sind, zugleich aber auf sieben oder acht Frauen und somit »Urmütter«.

Die Gen-Forscher schließen daraus nicht, dass es nur einen einzigen Mann gegeben habe. Sie erklären ihre Forschungsergebnisse damit, dass die Nachkommen der andren Männer mit der Zeit ausgestorben seien und sich letztlich nur die Nachkommen des einen Mannes durchgesetzt hätten.8 Bei der Vielfalt der heutigen Menschheit kann dies frappieren, aber Genanalysen lassen sich schwer bezweifeln – ihre Interpretation durchaus, wenn man phantasievoll genug ist, einleuchtende Alternativen zu präsentieren.

Wir waren doch auf dem Mond. Inzwischen gehören Vaterschaftstests zum medizinischen Alltag. Wer misstraut da noch Genanalysen, wenn es um biologische Verwandtschaft geht?


Was macht den Menschen zum Menschen?

Auf dem Mondboden finden wir als menschliches Artefakt den Fußabdruck eines Raumfahrers. Aber ansonsten? Die Menschheit ließ auf dem Mond vor allem Müll zurück, wie auch im ehemals leeren All zwischen Erde und Mond. Macht der Müll den Menschen zum Menschen? Die frühen Homines Sapientes malten Höhlen in Südfrankreich wunderbar aus. Hinter der Gestaltung steckt menschlicher Wille mit menschlicher Kunstfertigkeit. Dazu mussten Fertigkeiten tradiert werden, zur Ausführung bedurfte es begabter Menschen und zur Weiterentwicklung kreativer Menschen.

Beispielsweise finden sich in der Chauvet-Höhle an der Ardeche neben der Wiedergabe von menschlichen Händen mittels Sprühtechnik auch stilisierte Zeichnungen. Der Maler konnte abstrahieren. Über die reine »Reproduktionsleistung« hinaus gehen auch die Darstellungen von Mischwesen. Hier schufen Menschen aus etwas Vorfindlichem etwas Neues. Der Künstler gestaltete ein Paar mit einem gemeinsamen Unterleib. Über dem menschlichen Unterleib treffen sich Löwin und Bison. Sigmund Freud als Höhlenmaler?!

Wir waren doch auf dem Mond. Wenn die Menschheit sich solche Mühen gibt, die lunare Steinwüste zu erkunden, wieviel mehr könnte sie erkennen, wenn sie die mannigfaltigen Zeugnisse der Steinzeit kennenlernt und zu schätzen weiß. Das waren echte Menschen damals, anders als der Mann im Mond.


Muss man wirklich darüber reden? Fundis!

Die meist biblizistischen Neo-Kreationisten wähnen sich auf Augenhöhe mit den Naturwissenschaftlern. Sie werfen den konventionellen Wissenschaftlern vor, Erklärungen mit übernatürlichen Faktoren prinzipiell zu verwerfen und damit religiöse Gesichtspunkte auszuschließen. Stimmt! Aber wie will man sonst über Forschungsergebnisse mit Menschen unterschiedlicher Weltanschauungen reden? Die grundsätzliche Anerkennung von übernatürlichen Faktoren würde beinhalten, dass sich die fundamentalistischen Christen mit Hindus, Animisten und Esoterikern über eine Erkenntnisgrundlage einigen müssten. Viel Vergnügen!9

Neben den Theorien »Abrupt Appearance« und »Evidence against Evolution« artikulieren sich Neo-Kreationisten unter dem Stichwort Intelligent Design (ID). Dieses erklärt die Entstehung des Universums und des Lebens durch eine Intelligenz als Ursache. Für ID ist das »Zufallsprinzip« von Mutation und natürlicher Selektion unangemessen angesichts des komplexen Ergebnisses. Seine führenden Vertreter im »Discovery Institute« halten ID für einen mit anderen naturwissenschaftlichen Theorien vergleichbaren Ansatz. Doch ihre an menschlicher Intelligenz orientierte anthropomorphe Vorstellung Gottes gerät in erhebliche Konflikte mit dem ersten Gebot. Oder lautet dieses bei ID: »Wir sind ID, dein Gott; du sollst der Gott unter uns sein«?

Der Physiker Bobby Henderson, der ein sowohl von Darwinismus wie auch ID unterschiedenes Konzept vertritt, kommentiert: »Den Fürsprechern des ›Intelligent Design‹ muss man zugutehalten, dass sie zu Recht argumentieren, ihre alternative Theorie verdiene dieselbe Aufmerksamkeit wie die der Evolution, da schließlich beide unbewiesen sind. Nicht nur die Evolutionstheorie steht auf ­tönernen Füßen.«10

Die Lage spitzt sich spektakulär zu. Während wir bei der Mondlandung nur unseren Aktionsradius erweiterten, arbeiten Wissenschaftler nun an neuen Menschen. Der US-Gentechniker Jerry Hall verkündete angesichts seines Klonschafs »Dolly« den »Achten Tag der Schöpfung«. Diese typisch US-amerikanische Hybris decouvriert Schöpfung als menschenmöglich und damit als alles andere denn göttlich. Wen interessiert ein bibelkompatibler Schöpfer, wenn wir selbst zu Schöpfern mutieren. Oder volksmissionarisch formuliert: »Es gibt ein Zuspät!« Die neuen Schöpfer sind die Genetiker.

Wir waren doch auf dem Mond. Aber das Leben auf der Erde reicht schon: Wenn Gentechniker Lebewesen klonen und menschliches Erbgut bei Embryonen verändern, dann verteidigt der von den Fundamentalisten verteidigte »Schöpfer« nicht mal sein ureigenstes Terrain.

Die Kreationisten verbindet ihr Schöpfungsverständnis mehr mit Gentechnikern und Gen-Designern als mit unseren gediegenen atl. Exegeten, für welche die Schöpfungserzählungen primär etwas über die Gottesbeziehung aussagen und naturwissenschaftliche Aspekte allenfalls sekundär sind.

Wir waren doch auf dem Mond. Und wir steuern die Gene. Lohnt es sich, über die Evolutionstheorie überhaupt noch zu streiten, wenn der Himmel durch Menschen erobert und Gott de facto durch die Gentechniker abgelöst wird?

Darwin konzipierte sein Werk »Über die Entstehung der Arten« empirisch. Er ging nicht von einer Prämisse aus, sondern von Beobachtungen, aus denen sich Prämissen entwickelten, die er dann differenzierend belegte. Überraschend wird der studierte Theologe im allerletzten Satz seines umfangreichen Werkes theologisch: Das Betrachten der Schöpfung führt zur Bewunderung Gottes: »Es ist wahrlich eine großartige Ansicht, dass der Schöpfer den Keim alles Lebens, das uns umgibt, nur wenigen oder nur einer einzigen Form eingehaucht hat, und dass, während unser Planet den strengsten Gesetzen der Schwerkraft folgend sich im Kreise geschwungen, aus so einfachem Anfang sich eine endlose Reihe der schönsten und wundervollsten Formen entwickelt hat und noch immer entwickelt.«11 Statt »Quod erat demonstrandum« »Soli Deo Gloriam«.


Erkenntnis und Kommunikation

Das epistemologische Hauptproblem mit Kreationisten ist, dass sie bereits vor der Untersuchung wissen, was herauskommen wird.12 Sarkastisch formuliert Henderson seine fiktive Alternative: »Wie die Kreationisten wenden auch wir eine etwas unkonventionelle Wissenschaftsmethode an, wobei wir zuerst unsere Schlussfolgerungen festlegen und dann Belege zusammentragen, um diese zu stützen. Damit geht einem die Beweisführung gleich viel leichter von der Hand … Und obwohl wir diese Wissenschaftsmethode mit den Kreationisten teilen, gebührt diesen doch die Ehre, sie zuerst entwickelt zu haben.«

Naturwissenschaftler*innen arbeiten prinzipiell ergebnisoffen; denen, die dies nicht tun, kann man es auch vorhalten. Würde jemand »beweisen«, dass die Welt nicht von Gott erschaffen wurde, dann hat er dies bereits vorausgesetzt und damit seine Grenze überschritten. Gott gehört nicht in die Naturwissenschaft, weil er kein Teil der Natur ist.13 Der Schöpfer ist kein Geschöpf.

Wenn Glaube und Naturwissenschaft aufeinander treffen, muss die erkenntnistheoretische Differenz wahrgenommen werden, um kommunikative Prämissen zu formulieren, wie man konstruktiv miteinander reden kann. Was uns objektiv verbindet, ist unser Menschsein.

Wir waren doch auf dem Mond. Dadurch sind wir Gott keinen Millimeter näher gekommen. Das war auch nicht das Ziel. Weshalb kann man nach der Mondlandung noch immer nicht zwischen Gott und Welt unterscheiden?


Ein Schritt für die Menschheit?

Heimliches Thema dieser Überlegungen ist nicht die Mondlandung als technische Leistung, sondern die Überprüfung des Satzes: »Ein kleiner Schritt für einen Menschen, ein großer für die Menschheit.«14 Bei dieser Überprüfung kann ich gar keinen Fort-Schritt für die Menschheit in der Mondlandung erkennen. Es bleibt alles beim Alten, wenn es um »den Menschen« oder »die Menschheit« geht. Luther sprach vom »alten Adam«. Jetzt will der alte Adam den Mars besiedeln. Mars, nimm dich in Acht!

Wir haben im Westen seit der Mondlandung verschiedene geistesgeschichtliche Phasen durchgemacht, New Age, neue Innerlichkeit, Patchwork-Esoterik etc. Neue flächendeckende geistige Bewegungen schienen regelmäßig von den wichtigen Ansätzen der Aufklärung weg zu führen unter der Preisgabe wesentlicher Erkenntnisse. Die politische Analogie erleben wir derzeit im Erstarken von nationalistischen Parteien.

Ich hätte mich nie an meinen Sekretär gesetzt und zu schreiben begonnen, wenn diese resignative Erkenntnis für mich am Ende stünde. Vielmehr reizt es mich, mit dem Glauben und der Weltsicht immer weiter zu kommen und die Synergiekräfte von Glaube und Wissenschaft anzupeilen, auszuloten und einzusetzen. Kritischer müssten mir die Kritiker sein? Konstruktiv müssen sie sein! Wir waren doch auf dem Mond!? Wir sind wieder auf der Erde gelandet. Nach der Hegelschen Dialektik befindet sich unsere Sicht der Erde nun auf einem höheren Niveau. Möge die menschliche Intelligenz diesem Weg folgen und angesichts des leblosen Mondes »Ehrfurcht vor dem Leben« empfinden und kultivieren.


Anmerkungen:

1 Viele der Berechnungen stehen exakt in der »Reise zum Mond« von Jules Verne, einem Zeitgenossen Darwins.

2 Heinz Zahrnt, Antwort des Glaubens.

3 Fünfzig Jahre vor der Mondlandung betonte dies Karl Barth in seinem Kommentar zum Römerbrief.

4 Manfred Spitzer, Gott-Gen und Großmutterneuron, 3.

5 2019 haben Forscher Heliumhydrid-Ionen, die ersten nach dem Urknall entstandenen Moleküle im All nachgewiesen.

6 Reingefallen: Das ist ja schon wieder das geozentrische Weltbild auf der Scheibe: Der Astro-Himmel ist nicht über uns, sondern um uns herum und wir sind nicht mal mittendrin, sondern irgendwie an der Seite.

7 Christiane Nüsslein-Volhard in: Die ZEIT Nr. 2 (31.12.2008), 33; Darwin schrieb am 5.9.1857: »Wenn wir nun annehmen, dass es ein Wesen gäbe, welches nicht bloß nach dem äußeren Ansehen urteilte, sondern die ganze innere Organisation studieren könnte, welches niemals von Launen sich bestimmen ließe, und zu einem bestimmten Zweck Millionen von Generationen lang zur Nachzucht auswählte; wer wird hier angeben wollen, was hier nicht zu erreichen wäre?« (364). Dabei meinte er einen hypothetischen Züchter. Trotzdem fuhr er später fort: »Ich glaube, es läßt sich nachweisen, dass eine derartige niemals irrende Kraft in der ›Natürlichen Zuchtwahl‹ tätig ist, welche ausschließlich zum besten eines jeden organischen Wesens auswählt.« (ebd.)

8 Spitzer, Gott-Gen und Großmutterneuron, 43: »Gibt man die Unterschiede der heutigen Y-Chromosomen mitsamt der durchschnittlichen Mutationsrate in einen Computer ein, lässt sich berechnen, dass alle heute lebenden Männer von einem einzigen Mann – unter Wissenschaftlern aus offensichtlichen Gründen gemeinhin Adam genannt – abstammen, der vor etwa 140.000 Jahren in Afrika gelebt hat.«

9 Auf Feindbilder und den rabiaten Umgang mit Andersdenkenden könnten sie sich schneller einigen.

10 Bobby Henderson, Das Evangelium des Fliegenden Spaghettimonsters, 15. Ideologiekritisch für Wissenschaftler lesenswert und für Laien gut lesbar.

11 Charles Darwin, Die Entstehung der Arten, 691. Damit stellte er seine Theorie auf eine Ebene mit der des Kopernikus.

12 Henderson, Das Evangelium des Fliegenden Spaghettimonsters, 62.

13 Ich erinnere an Barth: Gott ist der Ganz-Andere! Spitzer zum Thema »Gott-Gen«: »Wie kann (sc. während der Evolution) so etwas entstehen wie ein Gehirn, das an etwas glaubt (sc. nämlich Gott), das – darin sind sich religiöse Menschen mit den Atheisten einig – definitionsgemäß keine empirische Basis hat?« (a.a.O., 3)

14 Mit zahlreichen Belegen: Volker Schoßwald, Wir waren doch auf dem Mond, 2019².

 

Über die Autorin / den Autor:

Pfarrer Dr. Volker Schoßwald, Jahrgang 1955, Zivildienst in Uffenheim, Theologiestudium in Erlangen und Tübingen, anschließend Vikariat und Pfarramt in Würzburg, Nürnberg und Schwabach, derzeit Pfarrer in Nürnberg-Gostenhof und Nürnberg-Großreuth; Veröffentlichungen: Biographische Skizzen zu Albert Schweitzer, Dietrich Bonhoeffer und Martin Luther King sowie Anschauliches zum Leben nach dem Tod: »Lucy, der Himmel und ich«.

Aus: Deutsches Pfarrerblatt - Heft: 7/2019

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