Versuch über die Theodizeefrage
Warum hat Er gepflanzt?

Von: Bernd Giehl
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Wenn denn der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse im Paradies sich als so verhängnisvoll für den Menschen erwiesen hat, warum »gibt« es ihn dann überhaupt? Warum hat Gott ihn gepflanzt? So zu fragen heißt, die Theodizeefrage zu stellen: Ist Gott mitverantwortlich für den Fall des Menschen? Im Bewusstsein darum, dass der Mythos vom Sündenfall selbst so etwas ist wie ein Erklärungsversuch für die Realität des Bösen in der Welt, rekonstruiert Bernd Giehl verschiedene biblische Antworten auf eine uralte Menschheitsfrage.

Für Sr. Ruth Bauer, ehemals Korker ­Anstalten, und Professor em. Gerd Schunack, Marburg, in Dankbarkeit


»Gott, der Herr, ließ aus dem Ackerboden allerlei Bäume wachsen, verlockend anzusehen und mit köstlichen Früchten, in der Mitte des Gartens aber den Baum des Lebens und den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen.« (Gen. 2,9)

Schon allein der Titel. Ob da wohl noch jemand weiterliest? Womöglich werden das nur noch die Hartgesottenen tun. Also die Frommen von der Schwäbischen Alb und aus dem Siegerland, die wissen wollen, welche Teufelei sich der Feind in den eigenen Reihen jetzt wieder ausgedacht hat. Der große Rest wird womöglich weiterblättern oder die Zeitschrift stirnrunzelnd beiseitelegen.

Wenn man aber weiterliest, hat man wohl eine erste Ahnung von dem, was sich hinter den Titel versteckt. »Warum hat Er gepflanzt?« Nein, das stimmt immer noch nicht. Denn eigentlich muss die Frage ja lauten: »Warum hat ER gepflanzt?« Oder auf Deutsch: Wusste Er, was Er da tat?

Ja. Sie haben Recht. Meine Überlegungen gehen in diese Richtung. Weg von der Verantwortung des Menschen für die Sünde und ein bisschen näher an die Verantwortung Gottes.1 Unendlich oft ist diese Geschichte so ausgelegt worden, dass die Schuld des ersten Menschenpaares von vornherein feststand. Gottes Urteil durfte der Mensch nicht in Frage stellen. An dieser Stelle will ich die ausgetretenen Pfade einmal verlassen und einen anderen Weg versuchen.


Einige autobiografische Anmerkungen

Zugleich sage ich das mit großer Trauer. Es kommt mir so vor, als hätte ich zum zweiten Mal ein Stück meines Glaubens verloren. Das erste Mal passierte mir das vor mehr als 45 Jahren als Jugendlicher in der Oberstufe, und es hätte nicht viel gefehlt, dass ich es nicht überlebte. Doch es war nur mein Kinderglaube, der zerbrach. Es war eine Häutung, und danach habe ich noch einige erlebt. Aber dies nur zur Orientierung, warum ich das hier schreibe.

Dieser Aufsatz hängt mit einer späten Lebenskrise zusammen. Eine solche Krise ist nicht mehr das, was sie mit 18 Jahren war. Da hat man schon einige Erfahrung. Mit 18 Jahren zerbrach mein Kinderglaube an der Theodizeefrage, zwei Jahre später kam ich zum Zivildienst ins Badische; arbeitete im Epilepsiezentrum Kork, diskutierte mit Sr. Ruth Bauer, der Chefin, die mich und die ich mochte, wobei keiner keinen überzeugte, aber dennoch hat sie 45 Jahre später einen Anteil daran, dass ich die guten Seiten des Pietismus in meinem Leben annehmen kann, weil ihre Art so freundlich war und mit 21 Jahren fing ich an, Theologie im (damals roten) Marburg zu studieren, mit 22 Jahren schrieb ich meine Proseminararbeit bei dem oben genannten Professor Schunack über die Seligpreisungen. (Mt. 5,3-12).


Auch Unheilsbotschaften haben ihre Zeit

Man möge sich vorstellen, was das bedeutet, wenn ein Kind des Pietismus bei einem Bultmann-Schüler NT studiert. Es ging erst einmal um die restlose Zergliederung des Heiligen Textes, der eben (den Professoren zufolge) nicht heilig war, sondern von Menschen geschrieben. Ob diese Menschen bei ihrem Schreiben vom Heiligen Geist inspiriert waren, spielte dabei keine Rolle. Aller Wahrscheinlichkeit nach gab es Vorstufen, d.h. mündliche Überlieferung verschiedener Fassungen einer Geschichte als Einzelstück, Bearbeitung und Zusammenfassung der verschiedenen Versionen durch die – nirgendwo schriftlich vorliegende – »Quelle« (Q), oder – weil komplexer und damit auch interessanter – die Erfassung der Texte des atl. Pentateuch durch den Jahwisten, der seiner Geschichte noch einmal eine ganz eigene Botschaft gab, die von den ursprünglichen Geschichten durchaus abweichen konnte (Rechtgläubige! Wo bleibt euer Aufschrei?), dann Erfassung der verschiedenen Werke des Jahwisten (J), Elohisten (E), der Priesterschrift (P) und des Deuteronomiums als Erzählstränge im Pentateuch, was wiederum Veränderung des Sinns bedeutet, diesmal vor allem bei den Teilen der Priesterschrift, die ja durchaus auf Harmonie gestimmt ist. Sehr spannend die Beobachtung, dass kurze Zeit nach der Entstehung der Priesterschrift der Endredaktor, der J und E in P einarbeitete, dem Ganzen noch einmal eine andere Richtung gab. Ist das eigentlich einmal grundlegend durchdacht worden?

Priesterschrift und Endredaktion liegen vielleicht 50 Jahre auseinander. Die eine, P, spricht von der Harmonie zwischen Gott und Welt und diese prästabilierte Harmonie (Gott und Welt fast als Monade, Leibniz!) setzt auf Gesetz und Weisheit; die deuteronomistische Endredaktion dagegen ist deutlich pessimistischer. Sie reflektiert viel mehr als P auf den Untergang des Südreichs. Reichen 50 Jahre unter babylonischer und persischer Herrschaft dafür aus? Auch P, den die Forschung nach dem Untergang des Südreichs ansiedelt, muss ja gesehen haben, was die babylonische Katastrophe für das Volk Israel bedeutete.

Diese Tendenz wird durch die Aufnahme in den Hexateuch (fünf Bücher Mose und Josua) noch einmal verändert, der durch die Eroberung des Landes, in dem Milch und Honig fließt, ein deutlich positiveres Bild zeichnet! Die Endredaktion des Hexateuchs (nicht zu verwechseln mit der des Pentateuchs), also die Vereinigung der fünf Bücher Mose mit dem Buch Josua, die zweite Endredaktion, falls das Modell denn stimmt (mein Studium ist schließlich auch schon 40 Jahre und länger her!) hebt den überaus pessimistischen Ton wieder auf. (Pietisten! Hättet ihr das gewusst? Ach was! Die Schrift ist heilig und aus einem Guss! Und wer das bestreitet sei anathema – verflucht!)

Was für ein Jammer. Wenn man nur ein bisschen nachdenkt, merkt man, was für ein Gewinn das alles für die Erkenntnis und den Glauben bedeutet! Auch Unheilsbotschaften, und seien sie noch so schrecklich, haben ihre Zeit. Nichts gilt für immer.


Gott bleibt nicht stehen

Allerdings sind die Vertreter der atl. und ntl. Disziplinen selbst schuld an der mangelnden Akzeptanz ihrer Forschung. Sie sind Fliegenbeinchenzähler par excellence. Ihre Dissertationen kümmern sich um die Frage, ob drei Sätze im Buch Leviticus nun textkritisch richtig erfasst sind oder ob nicht eher doch eine andere Lesart gelten soll. Dazu kommt noch ihre Sprache, die normale Menschen von vornherein ausschließt und selbst Theologen manchmal ratlos zurücklässt. Wenn sie nur ein bisschen weniger geschwollen daherredeten, würde vielleicht gerade ein frommer Mensch begreifen, wie wichtig das alles ist, und wie sehr das auch den Kirchengemeinden in ihrer Not helfen könnte. Ein so verstandener Text hält ihnen doch den Spiegel vor. Er sagt: Auch früher gab es schon Menschen, die erst Gottes Treue erfuhren, dann den zornigen Gott und hernach Gott in anderer Gestalt; nicht mehr mächtiger als die anderen Götter, wie es der Zweite Jesaja zur Zeit des Exils behauptet hatte, sondern sich und seine Gemeinde bindend im Gesetz. Gott bleibt nicht stehen und auch die Menschen dürften »eigentlich« nicht stehen bleiben; nur Pietisten und Hauptschüler dürfen das.

Das Gesetz wird dann bekanntlich von Paulus im NT als »abgetan« bezeichnet! (Pietisten, Siegerländer, Westerwälder von nah und fern. Schwaben, Russlanddeutsche, Erweckte: Kann man sich das bieten lassen, dass die Bibel selbst …? Niemals!!!)

Und doch ist es so. Aber bis es soweit ist, bedarf es eines jahrhundertelangen Prozesses. Und so, wie die phylogenetische Entwicklung des Menschen alle naturgeschichtlichen Stadien der Entwicklungsgeschichte über Milliarden Jahre wiederholt, so geht es auch dem frommen Studenten der Theologie. Er wird mit Macht aus der Kurve geschleudert. Natürlich gibt es auch Studierende, die stören sich nicht daran. Die verlassen innerlich unverändert die Universität und können endlich ihr Vikariat in einer pietistischen Gemeinde auf der Alb antreten, wo sie mit offenen Armen empfangen werden. Oder sie studieren Theologie aus einem eher politischen Interesse und planen eines Tages in einer Hochhaussiedlung in Rüsselsheim oder in Frankfurt die Weltrevolution. Aber die meisten Frommen wird es treffen, und viele werden nicht unverändert aus dem Fegefeuer des Studiums hervorgehen. Gut möglich, dass sie fremd werden im eigenen Stall. Es schmerzt furchtbar. Wohl dem, der durchhält und sich nicht dagegen panzert. Er oder sie wird eine Menge über sich selbst, das Wesen des christlichen Glaubens und seine Beziehung zu Gott lernen. Und wenn es gutgeht, wird er (oder sie) ein Leben lang nicht aufhören zu lernen.


Zwei unterschiedliche Schöpfungserzählungen

Ja, ich weiß. Sie werden ungeduldig mit mir. Alles viel zu umständlich. Ich sollte jetzt wirklich zum Problem kommen, dem schon in der Überschrift genannten Vers. Keine Um-, Neben- und Seitenwege mehr. Hic Rhodos, hic salta!

Würde ich ja gerne tun. Aber ein wenig müssen wir uns noch in die Fachdiskussion vertiefen. Anders geht es nicht. Jeder Theologiestudent im 3. Semester weiß heute, dass es in der Genesis zwei Schöpfungsgeschichten gibt. Die erste scheinbar wissenschaftlich, weil sie die aufeinanderfolgenden Stufen der Schöpfung aufzählt (Gen. 1,1-2,4), die andere deutlich von einem erzählerischen Interesse geprägt. Gen. 2,4b-3,24 ist eine Erzählung, die man wohl besser den Mythos2 vom Sündenfall nennt, und dann gibt es in den Psalmen noch einige Gesänge über die Schöpfung. Die Psalmen und auch der erste Schöpfungsbericht können hier außer Acht bleiben. Sie kennen das Motiv der beiden Bäume nicht. Es kommt nur in der zweiten Schöpfungserzählung vor.

Natürlich weiß besagter Student auch, dass der erste Bericht der jüngere ist und der zweite der ältere. Er ist ungefähr zwischen dem 6. und dem 8. Jh. entstanden. Da schwanken die Datierungen, und auch die Frage, ob es jemals einen Beamten am Hof des judäischen Königs gegeben hat, der sich »Jahwist« nannte, oder ob das nur eine Hilfskonstruktion der biblischen Wissenschaft ist, wird wohl für immer unbeantwortet bleiben. Es sei denn, jemand hat eine Offenbarung vom Himmel und kann den Mann beim Verfassen seines Berichts beobachten.

Wie schon gesagt, die priesterschriftliche Überlieferung kennt die beiden Bäume nicht. Sie hat ein ganz anderes Interesse: Sie setzt sich mit dem babylonischen Mythos auseinander. Da Israel zur Zeit der Entstehung des »ersten« (in Wahrheit des zweiten) Schöpfungsberichts unter babylonischer Herrschaft steht, muss die Priesterschrift beweisen, dass der eine Gott Israels Ischtar und ihren Mitgöttern überlegen ist. Darum erzählt er mit fast wissenschaftlicher Genauigkeit von den einzelnen Akten der Schöpfung, die nach und nach erfolgen und sogar allein durch Sprache und nicht durch Tun erfolgen. »Adam« und »Eva«, wie der ältere Text sein Menschenpaar genannt hat, stören in diesem Fall nur. Der Priester (wer immer das auch war) muss erkannt haben, dass die Vorstellungen seines »Vorgängers« geradezu archaisch sind. (Das ist immer noch eine Vereinfachung, weil die Erzählung in Gen. 2 älter ist als der Jahwist. Der hat die verschiedenen Überlieferungen gesammelt; der Priester dagegen hat seinen eigenen Bericht konzipiert, bzw. völlig neu bearbeitet, falls es Vorstufen gab.) Bei ihm heißen die zuletzt erschaffenen Lebewesen der »Mensch« und »seine Frau«. Es gibt auch keinen »Sündenfall«, der den Tod in die Welt bringt, sondern die Lebensspanne wird erst allmählich im Verlauf der priesterschriftlichen Urgeschichte (Gen. 1-11) von 900 bis auf etwa 70 Jahre verkürzt.

Die Priesterschrift denkt nicht groß über »Sünde« nach. Geschweige denn, dass sie eine Vorstellung von »Erbsünde« hat. Ihr Konzept ist »rein« und »unrein«. »Unrein« ist man, bevor man vom Priester losgesprochen wird; danach gilt man als »rein«. Das ist ein humaneres Konzept als das des »Jahwisten«. Dafür aber erklärt es nicht, wie das Böse in die Welt kam.

Beides hat seine Vorteile. Und wenn ich die Wahl hätte, wäre mir die »katholische« Variante lieber. Aber manchmal hat man keine Wahl.


Das Zentrum ist wichtiger als die Peripetie

Und jetzt müssen wir notgedrungen in die Details gehen. In der priesterschriftlichen Schöpfungsgeschichte »geschieht« die Schöpfung ex nihilo, aus dem Nichts. Nach dem ersten Schöpfungswort ist erst einmal Chaos und Gott muss, wie eine gute Hausfrau, Ordnung schaffen.

In der jahwistischen Schöpfungsgeschichte dagegen ist es anders. Sie hat Vorläufer, die der Jahwist bearbeitet hat, aber welche das sind, wissen wir nicht so genau. Der »Jahwist« jedenfalls hat seine Geschichte vermutlich nicht aus dem Nichts geschaffen. Wie die Welt entstanden ist, wird hier nicht erzählt. Sie ist einfach schon da, als Gott auf den Plan tritt. Kein riesiger Kosmos ist im Blick, sondern nur die vergleichsweise kleine Erde. Und selbst von der nur ein kleiner Ausschnitt, nämlich das Zweistromland, das der Verfasser vermutlich aus anderen Geschichten kannte. Die unbelebte Natur jedenfalls existiert schon, als Gott sein Werk beginnt. Er formt einen Garten, dann erst macht er Menschen und Tiere.

Und nicht nur formt er den Garten, sondern er gibt ihm eine Mitte. Das Zentrum ist oft wichtiger als die Peripherie, weil hier das Eigentliche geschieht. So auch hier: Ins Zentrum setzt Gott den Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen. Außerdem auch den Baum des Lebens; aber der spielt erst ganz am Ende wieder eine Rolle.

Womit wir bei der Frage aller Fragen wären: Warum hat Gott nicht nur den Paradiesgarten geschaffen, sondern auch die beiden Bäume gepflanzt, nämlich den Baum des Lebens und den Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen? Wusste er es nicht besser, oder wollte er die Menschen absichtlich durch den Erlass des Verbots, vom Baum der Erkenntnis zu essen, in Versuchung führen?


Gott verführt seine Kinder

Dem Augenschein nach muss man glauben, dass der Jahwist annimmt, Gott wollte es nicht anders. Offensichtlich muss auch Gott noch dazulernen. Die Behauptung, der Herr habe den Menschen die Freiheit gegeben, zwischen Gut und Böse zu wählen, geht an der Absicht der Geschichte, so wie sie vorliegt, vorbei. Genau das ist keineswegs Gottes Absicht. Er verbietet seinen Geschöpfen ja ausdrücklich, von diesem Baum zu essen. Aber nichts reizt Kinder sosehr, wie das Verbotene. Und diese Menschen sind Kinder, die noch keine Erfahrung haben.

Niemand hat so tief und so eindrücklich über diese Geschichte nachgedacht, wie Sören Kierkegaard in seinem »Begriff Angst«3. Er beschreibt die Schlange als seelische Entwicklung, als »Erkennen« dessen, was Kinder noch nicht haben: die Möglichkeit, dem Bösen nachzugeben oder das Gute zu tun. Aber hat man überhaupt eine Wahl? Kierkegaard meint, nein. Er spricht vom Bösen als einem Schwindel, der jeden Menschen überfällt und ihn schließlich schuldig werden lässt. Das Böse ist als Möglichkeit immer schon in der Welt und es lockt den Menschen als eine bisher ungeahnte Möglichkeit der Erfahrung. Ähnlich wie eine Droge, der man verfällt, lockt das Böse. Der Unterschied ist nur der, dass nicht jeder Mensch zur Droge greift, aber jeder das Böse »erkennt«.4

Erst durch die Erfahrung, schuldig zu werden, lernen wir zu unterscheiden. Erst dadurch werden Menschen erwachsen, dass sie erkennen, was einem selbst und was anderen nützt oder schadet. Theoretisch hat jeder Mensch die Wahl – theologisch gesprochen muss er sie haben, weil sonst das ganze Konstrukt ins Rutschen kommt –, praktisch hat er sie nicht. Jeder Mensch wird in eine Welt hinein geboren, in der es das Böse schon gibt, und jeder verfällt ihm irgendwann. Sonst nämlich gäbe es kein Machtstreben, keinen Egoismus, keine Sucht, kein Niedermachen anderer Menschen. Dadurch verändern wir uns selbst und unsere Umwelt. Es gibt nur einen Unterschied zwischen der erfahrbaren Welt und der Paradiesgeschichte: Im Paradies ist das Böse noch nicht da. Es hat die Welt noch nicht verändern können.

Warum hat Gott nicht Sören Kierkegaard gefragt? Ach ja, ich vergaß: ER hatte ihn ja noch nicht erschaffen.


Gott hat gepflanzt

Aber Spaß beiseite. Eigentlich ist die Frage dafür zu ernst. Und diese Frage lautet: Warum gibt Gott den Menschen, anders als den Tieren, die Möglichkeit, sich selbst, ihre Mitmenschen und am Ende sogar die Erde zu zerstören? Mythologisch ausgedrückt: Warum pflanzt er in der Mitte des Paradieses den Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen? Hat er seine Geschöpfe so schlecht gekannt, dass er nicht wusste, was sie mit diesem Baum anfangen würden? Hat er geglaubt, sie würden von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch machen? Oder hat er den Baum vielleicht sogar vorgefunden und konnte ihn nicht mehr ausreißen?

Als ich mit dem Schreiben dieses Aufsatzes begann, da erschien mir letztere Möglichkeit am plausibelsten. Zunächst einmal fand ich den Vers Gen. 2,9 nicht mehr, der besagt, Gott pflanzte den Baum der Erkenntnis. Von der Machart der Geschichte wäre das ja möglich. Schließlich baut Gott ja auf Vorgefundenem auf. Es wäre eine Erklärung, die Gott entlastet. Dann ist er nicht verantwortlich dafür, dass die Menschen Böses tun.

Aber so ist es nicht. Der Vers steht da, schwarz auf weiß: Gott, der Herr, ließ aus dem Ackerboden allerlei Bäume wachsen, verlockend anzusehen und mit köstlichen Früchten, in der Mitte des Gartens aber den Baum des Lebens und den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen. (Gen. 2,9) Und damit es auch dem Letzten klar wird, dass Gott nicht schuld ist an der Übertretung des Menschen, wird der Baum in Gen. 2,16f noch einmal ausdrücklich als »tabu« benannt: Und Gott, der Herr, gebot dem Menschen und sprach: »Du darfst essen von allen Bäumen im Garten, aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen darfst du nicht essen; denn an dem Tage, an dem du von ihm isst, musst du sterben.«


Apodiktisches Verbot?

Warum der Baum? Und warum das Verbot? Claus Westermann sieht in seinem großen Kommentar »Genesis 1-11« (BKAT, Neukirchen-Vluyn 1976, 304) das Verbot als »apodiktisch« an. »Apodiktisch« heißt »unstrittig«; »nicht zu hinterfragen« und so werden u.a. die Zehn Gebote genannt. Aber im Unterschied zu den Zehn Geboten, deren Sinn den meisten Menschen sofort einleuchten wird (zumindest was die Gebote 4-10 betrifft), fragt man sich, was dieses Verbot eigentlich soll. Vor allem, wenn man noch dazu Kierkegaards »Begriff Angst« im Hinterkopf hat.

Westermann, ebenso wie Gerhard von Rad, scheint einer anderen Zeit verhaftet zu sein, in der man den Sinn eines Verbots, das von einem Höheren ausgesprochen wurde, keineswegs bezweifeln durfte. Aber natürlich kann dieses autoritäre Verbot, eine Anweisung Gottes zu hinterfragen, auch von der Angst geprägt sein, hier selbst ein Tabu schützen zu müssen. Gerhard von Rad argumentiert in derselben Richtung, wenn er in Band 1 seiner »Theologie des Alten Testaments« schreibt: »Gott hatte in väterlicher Gesinnung den Menschen alle denkbaren Wohltaten zugedacht; es war aber sein Wille, daß auf dem Gebiet der Erkenntnis eine Grenze zwischen ihm und dem Menschen gewahrt bleibt.«5 Das klingt dann schon eher nach einem aufgeklärten, aber dennoch absoluten Herrscher.

Warum hat Gott den Baum der Erkenntnis gepflanzt? Die Frage wird von den Exegeten, deren Werk mir zugänglich ist, nicht beantwortet.6 Stellte sie sich ihnen nicht? Sahen sie sie nicht? Eigentlich ist das kaum vorstellbar. Auch Eugen Drewermann beantwortet sie in Band 1 seiner großangelegten Studie nicht.7 Erst in Band 3 »Die jahwistische Urgeschichte in philosophischer Sicht« schließt er sich Kierkegaards Ansicht an, zur Existenz des Menschen gehöre wesentlich die Angst vor der Freiheit und in der Konsequenz der Sturz in die Sünde.


Ist Gott verantwortlich?

Ist Gott also mitverantwortlich für das Unglück der Menschen? Die Frage mag vermessen klingen und doch wird sie im Horizont des AT immer mitgedacht. Im Grunde kann es auch gar nicht anders sein. Denn ein Ausweg, der dem modernen Menschen zur Verfügung steht, ist den Israeliten zur Zeit des AT verbaut. Wir verstehen die Zusammenhänge, und wenn wir sie jetzt noch nicht verstehen, wie beispielsweise den Einsturz der Autobahnbrücke bei Genua im Sommer 2018, werden Experten das Unglück untersuchen und irgendwann werden wir wissen, was die Ursachen waren. Dennoch, für die vom Unglück Betroffenen bleibt ein Rest. Egal, ob die Autobahngesellschaft schuldig gesprochen wird, der Architekt oder der Staat, weil er sich nicht um die Instandhaltung der Brücke gekümmert hat, den Angehörigen der Opfer wird das nur bedingt helfen. Sie werden sich fragen, warum ihr Angehöriger gerade zu diesem Zeitpunkt über die Brücke fahren musste. Selbst wenn jemand zur Verantwortung gezogen werden kann, wird ihnen das wenig helfen. Das Grundvertrauen, dass die Welt gut eingerichtet ist und dass man sich auf sie verlassen kann, wird durch solch ein Ereignis oft grundlegend zerstört.

Aber kann man wirklich Gott für alles verantwortlich machen, was an Schrecklichem in der Welt geschieht und was man sonst niemandem zurechnen kann? Hier werden wohl nicht nur die Gläubigen von heute protestieren oder zumindest zögern.


Prophetische Schuldzuschreibungen

An dieser Stelle lohnt es sich, noch einmal einen Blick auf die Propheten des AT zu werfen. Man wird sagen können: Auch sie hat dieses Thema beschäftigt. Die Propheten – so deute zumindest ich es – haben oft politische Entwicklungen vorausgesehen, die erst später eintreten würden. Sie haben den Niedergang Israels von einer bedeutenden Mittelmacht zu einer zweitrangigen Provinz innerhalb des babylonischen Großreichs mit ihren eigenen Erklärungen begleitet. Ein Historiker wird diesen Niedergang sicher anders sehen als die Propheten ihn gedeutet haben. Er wird das Ganze als eine unvermeidliche Entwicklung sehen, an der der israelitische und später judäische Staat keine Schuld hat, sondern die eher zwangsläufig erfolgte, weil Israel von seiner Gründung bis zu seinem Untergang umgeben war von Weltreichen, die darauf bedacht waren, ihren Einfluss zu erweitern, und gegen die das kleine Land nie wirklich eine Chance hatte. Die Propheten und erst recht die deuteronomistische Redaktion der Königsbücher urteilen da ganz anders. Sie sehen in dieser Entwicklung die Schuld der israelitischen Gemeinschaft, die andere Götter angebetet habe und so den Bund mit Gott gebrochen habe.

Wenn Gott Macht über alles hat, was auf Erden geschieht, dann kann das auch gar nicht anders sein. Dann sind auch die assyrischen und babylonischen Herrscher sein Werkzeug und da er ja nichts Unrechtes tun kann, muss die Schuld für die Katastrophen, die über Israel hereinbrechen, bei Israel selbst liegen.

Ob das dem Einzelnen geholfen hat? Wohl eher nicht. Das Ende war, dass die nach Babylon Geführten sagten: »Die Väter haben saure Trauben gegessen und den Söhnen sind die Zähne davon stumpf geworden.« (Hes. 18,2) Dagegen protestiert Hesekiel mit aller Macht, aber vielleicht hat er ja in einem stillen Moment gespürt, dass dieses Sprichwort nicht ganz so abwegig ist, wie es ihm erschien.


Ein Versuch zu verstehen

Aber zurück zum Mythos vom Sündenfall und der Antwort, die er auf die Frage gibt, wie das Böse in die Welt kam. Sicher gibt er eine Erklärung, aber sie ist nicht so klar, wie es scheinen mag. Wahrscheinlich hat Paulus recht mit seiner Interpretation, dass jeder Mensch in die Sünde der Ureltern eingeschlossen ist und von daher irgendwann selbst anfängt, sich gegen Gott zu vergehen, aber hilft diese Erkenntnis wirklich weiter? Ganz nebenbei erklärt diese Interpretation auch nicht, warum die Ureltern Gottes Gebot überschritten.

Aber ein Mythos ist das eine und die Wirklichkeit immer noch einmal etwas anderes. Das hat schon Rudolf Bultmann gesehen und die Übersetzung ins Existentiale gefordert. So ist natürlich auch der Satz, Gott habe den Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen im Paradies gepflanzt, keineswegs wörtlich zu verstehen. Er ist ein Versuch zu verstehen, woher das Böse kommt; nicht mehr und nicht weniger.

Halten wir noch einmal fest: Bis dahin ist die Verantwortung für das Böse sauber getrennt. Die Menschen überschreiten die Grenze, die Gott ihnen gesetzt hat, und dafür werden sie von Gott gestraft. Wenn er das Böse einfach geschehen ließe, würde es vermutlich nicht nur überhand nehmen, sondern die Gerechtigkeit selbst würde ad absurdum geführt.

Offensichtlich gab es aber auch vor langer Zeit schon Situationen, in denen die alten Antworten nicht mehr ausreichten. Von dem Hesekiel-Zitat von den Vätern, die die sauren Trauben gegessen hatten, war schon die Rede. Die Frage, ob und wie der Einzelne für die Vergehen seiner Vorfahren (und letztlich auch seiner Mitmenschen) verantwortlich ist, lässt sich nicht mit einem Achselzucken aus der Welt schaffen.


Der zerrissene Gott

Mit Fragen wie diesen hatte sich auch der Prophet Jeremia auseinanderzusetzen, der etwa eine Generation vor Hesekiel lebte. Mit seinen Worten und seinen Zeichenhandlungen begleitete er die letzten Jahre eines noch selbständigen Südreichs, das von den Babyloniern massiv bedroht und schließlich erobert wurde. Die Erfolge der Babylonier sieht Jeremia als Strafe Gottes für den Abfall Israels von ihrem Gott. Das alles ist uns mehr oder weniger auch von anderen Propheten her vertraut. Was Jeremia von den anderen Propheten unterscheidet, ist seine persönliche Betroffenheit. Er ist innerlich so zerrissen, wie vor oder nach ihm kein anderer Prophet. Einerseits solidarisiert er sich mit Jahwe, dessen Botschaft er auszurichten hat, andererseits fühlt er mit seinem Volk mit und versucht, die Strafe abzumildern. Nur dass dieses Volk ihm das nicht dankt, sondern ihn anfeindet und ihm großes Leid zufügt.

In einem langen Abschnitt in Kap. 14/15 kommt es zu einem Höhepunkt. Jeremia spricht von einer schrecklichen Dürre, in der Mensch und Tier verdursten und verhungern. Die Bilder, die Jeremia schildert, sind so drastisch, dass man vermuten muss, die Dürre sei schon eingetreten. Ja, sagt nun Jahwe, das ist die Strafe für den Ungehorsam deines Volks. Jeremia bittet Gott, sich doch zu erbarmen, aber Gott weigert sich. Mehr noch, er verbietet Jeremia, Fürbitte für sein Volk zu tun. Aber gleichzeitig spricht er auch von den Tränen, die ihm (Gott) aus den Augen flössen (vgl. Jer. 14,17f).

Würde man das für möglich halten? Gott straft und gleichzeitig tut es ihm so leid, dass er darüber weint, weil er nicht anders kann? Bedeutet das nicht auch: Gott selbst ist in dieser Situation nicht nur zerrissen, sondern auch machtlos? Der Gedanke der Ananke, des Schicksals, das noch über den griechischen Göttern waltet und dem gegenüber auch sie gebunden sind, ist hier nicht mehr weit.

Nun war Jeremia sicher kein systematischer Theologe, der über die Konsequenzen seiner eigenen Verkündigung nachdachte. Er war ein Prophet, der Gottes Wort weiterzusagen hatte – nicht mehr und nicht weniger. Und dennoch ist er eine einzigartige Gestalt, auch unter den Propheten. Nicht nur, dass er als einziger auch noch seine eigenen Empfindungen gegenüber der Botschaft, die er auszurichten hatte, niedergeschrieben hat (die sog. »Bekenntnisse Jeremias«), er hat auch den Horizont, in dem wir Gott denken können, so weit hinausgeschoben, dass es einem den Atem nimmt. Oder wo sonst gibt es in der gesamten Bibel noch einen Gott, der sein Volk bestraft, weil er nicht anders kann, und zugleich über die Härte seiner Strafe weint? An manchen Stellen, so meint zumindest der katholische Exeget Georg Fischer8 verschmölzen Gott, Jeremia und sogar das leidende Volk Israel zu einer unauflöslichen Einheit.


Ohne letzte Antwort

Vermutlich wäre das eine Antwort. Gott kann das Böse nicht ändern. Er ist vielleicht mächtiger als die Menschen, aber dem Bösen gegenüber ist auch er machtlos. Nur, warum befriedigt diese Lösung nicht? Weil sie am Ende das Böse selbst zu »Gott« macht? Das mag uns zwar manchmal als wahr vorkommen, aber die theoretischen Schwierigkeiten löst es jedenfalls nicht.

Also noch einmal und zum letzten Mal die Frage: Gibt es eine Antwort? Nein, ich glaube nicht. Jedenfalls nicht die Antwort, die alle befriedigt. Theologisch würde eine andere Antwort als die, dass es nun einmal so ist und Gott aus seinem freien Willen (oder seiner freien Gnade) dem Menschen eine Grenze gesetzt hat, eine Revolution auslösen, weil sie Gott eine Mitschuld am Geschehen gäbe. Aber ist diese Antwort überhaupt denkbar, wenn man an einen persönlichen Gott glaubt?

Die beste philosophische Antwort gibt Hegel, der in seinem System aus dem, was ist, und dem, was dem Existierenden widerspricht, ein Neues, bisher noch nicht Dagewesenes entstehen lässt. Bei ihm wird die Frage nach dem Bösen sinnlos, weil auch aus dem »Bösen« etwas Neues entsteht. Und wenn das nicht »gut« ist, wird es eben auch wieder abgelöst. Aber Hegels »Gottesbild« ist auch ein unpersönliches und daher von Gefühlen unbelastetes. Es ist der Weltgeist, aus dem alles entsteht und der alles lenkt.

Und die Antwort der Evolutionstheorie, die den Menschen aus der Tierwelt entstehen lässt und ihn gleichsam entschuldigt, weil sie ihm keinen freien Willen zuspricht, da er ja die Triebe seiner tierischen Vorgänger geerbt hat? Also den Selbsterhaltungstrieb und den Trieb sich fortzupflanzen? Vermutlich wird es selten genug für alle geben, und so treten die Menschen eben notgedrungen in Konkurrenz um Nahrung, Geld und Geschlechtspartner. Nur, reicht diese Erklärung aus für das monströse Ausmaß des Bösen, das wir jeden Abend in den Nachrichten sehen? Ich fürchte, nein.


Anmerkungen:

1 Natürlich passiert das nur graduell. Eine Revolution in der Theologie will ich nicht auslösen.

2 Auch zum Begriff des Mythos gibt es eine unübersehbare Literatur. Am besten dargestellt erscheint er mir in Rudolf Bultmann »Neues Testament und Mythologie« (1985), wo Bultmann den Begriff »Mythos« als ein überzeitliches Geschehen definiert und es von der Geschichte absetzt. So sind z.B. die »Geschehnisse«, die in den Kap. 1-11 der Genesis geschildert werden, allesamt nicht irgendwann einmal vor langer Zeit geschehen, sondern sie sind »existentiell« insofern, als sie von jedem Menschen wiederholt werden. Jeder Mensch »isst« von der Frucht des Baums der Erkenntnis des Guten und des Bösen, indem er die Möglichkeit des Bösen in sich vorfindet und realisiert. Insofern muss der Mythos notwendigerweise ins Leben hinein übersetzt werden.

3 Kopenhagen 1844.

4 Das ist durchaus auch im sexuellen Sinn zu verstehen. Das Böse bemächtigt sich des Menschen, nachdem er einmal von der »Frucht« gegessen resp. dem Schwindel der Freiheit erlegen ist. Insofern hatten die Kirchenväter nicht einfach nur Unrecht, wenn sie den Sündenfall mit der Sexualität in eins sahen. Ihr Fehler war nur, dass sie die Erzählung zu eng auslegten und einseitig den Frauen die Schuld in die Schuhe schoben. Sowohl Männer als auch Frauen sind sexuelle Wesen, und die Männer sind wahrscheinlich, wie die »Me too«-Debatte zeigt, die triebhafteren Gestalten. Der Schluss jedoch, den sie zogen, dass Sexualität Sünde ist, ist ein Kurzschluss, weil es ohne Sexualität auch keine Nachkommenschaft und damit auch keine Zukunft gibt.

5 Theologie des Alten Testaments, München 19879, 169.

6 Natürlich gibt es eine unübersehbare Literatur zum Thema. Allerdings ist das hier keine Doktorarbeit, für die ich in die Tiefen der Bibliotheken gestiegen bin, sondern ein Essay. Es ist also gut möglich, dass irgendjemand schon einmal über diese Frage nachgedacht hat. Aber wenn das der Fall ist, ist es mir nicht bekannt.

7 Strukturen des Bösen, Bd. 1, Paderborn/München/Wien/Zürich 1988.

8 Georg Fischer, Jeremia. Der Stand der theologischen Diskussion, 2007.

 

Über die Autorin / den Autor:

Pfarrer i.R. Bernd Giehl, Jahrgang 1953, Studium im Marburg, 1981 Ordination, Pfarrer in Liederbach, Wiesbaden, Nauheim und Trebur, seit 2018 im Ruhestand, Mitarbeit an »Gottesdienstpraxis«, »Werkstatt für Liturgie und Predigt«, »Göttinger Predigten im Internet« und »Evangelisch predigen«; »Literaturrezensent« im Schweizer Internetmagazin »Glarean«; letzte Veröffentlichung: »Offenbarungen des Schwarzen Quadrats. Glaube, Hoffnung, Liebe, Kunst. Gedichte und Fotokunst«, zusammen mit Hubertus Graef (Altenstadt 2018).

Aus: Deutsches Pfarrerblatt - Heft: 10/2019

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